Fritz Posted March 9, 2025 Author Posted March 9, 2025 Regiment Großdeutschland, recruits, January 1944 3 Quote
Fritz Posted March 18, 2025 Author Posted March 18, 2025 Oberwachteister Ude vom Radfahrer-Abt. 30 (1911-1987) am 9.5.1944 am Bein verwundet, sollte ihm das Bein im Feldlazarett amputeriert werden, da die nötige Möglichkeit für eine Betäubung und Operation fehlte, kurzerhand entschied er sich für eine Operation ohne Betäubung, um sein Bein zu retten! Die Operation gelang und er überlebte den Krieg, behielt beide Beine bis zum Lebensende. 2 Quote
Fritz Posted April 8, 2025 Author Posted April 8, 2025 France, 1941, Soldat der SS-Divn. Germania nach einer Übung 2 Quote
Gildwiller1918 Posted April 15, 2025 Posted April 15, 2025 Fritz. Do you have any information on the last image posted? Soldier on the left is wearing the WW1 helmet. 3 Quote
Fritz Posted April 16, 2025 Author Posted April 16, 2025 There was no text whatsoever, unfortunately, an early photo as can be seen by the uniforms 3 Quote
Gildwiller1918 Posted April 16, 2025 Posted April 16, 2025 I noticed the pointed shoulder straps and the green collars, thanks for the reply 3 Quote
Fritz Posted April 19, 2025 Author Posted April 19, 2025 Als die Rote Armee vor 80 Jahren Berlin stürmte - a series of pictures Marschall Schukow führte die 1 Weißrussische Front Volkssturm an der Oder 130.000 Mann der 9. Armee blockierten den Weg nach Berlin unter General Theodor Busse Der Großverband besteht in der Mehrheit aus Resten aufgeriebener Verbände die hastig mit leichtverwundeten, unerfahrenen Rekruten und Volkssturmkompanien ausgefüllt wurden es mangelte überall an Munition, Ausrüstung und Treibstoff 16. April 1945 In der Nacht haben sich die Deutschen heimlich aus den vorderen Stellungen zurückgezogen Seelower Höhen Überquerung der Neiße Ohne Rücksicht auf Verluste befehlt Schukow den Angriff auf die Seelower Höhen als er auch seine Reserven in den Kampf wirkt, bricht der deutsche Widerstand zusammen Sowjetische Panzerspitzen erreichen am 18 April die Reichsstraße 1, der Weg nach Berlin ist offen... Busses 9. Armee zieht sich fluchtartig in Richtung Halbe zurück In Berlin bereitet sich die Bevölkerung auf die Ankuft der Roten Armee vor Weil Minister Göbbels eine Evakuierung verboten hat, leben noch ungefähr 2,5 Millionen Menschen in der Reichsmetropole Frauen werden Übungen in Pistolenschießen angeboten, die Männer zum Bau von Barrikaden abkommandiert Dazu werden Straßenbahnwaggons mit Schütt gefüllt und in den Straßen platziert Trotz der sich abzeichnenden Niederlage hat das Regime in den vergangenen Jahren darauf verzichtet, die Hauptstadt zu befestigen Zudem mangelt es an Truppen Für die Verteidigung der Metropole stehen nur 60 Panzer und ein buntes Sammelsurium an Einheiten bereit Neben ausländischen Trupps der Waffen-SS, Polizei und Flakmannschaften... besteht der Großteil der mehr als 80.000 Verteidiger aus schlecht ausgerüsteten Volkssturmeinheiten und minderjährigen Hitlerjungen Unerwartete Verstärkung erhält Berlin durch das 56. Panzerkorps, welches im Zuge der Kämpfe in die Stadt gedrängt wird Als dessen Befehlshaber General Helmut Weidling erfährt, daß er erschossen werden soll, besteht er auf eine Audienz im Führerbunker, Prompt ernennt Hitler ihn zum Stadtkommandanten 3 Quote
Fritz Posted May 9, 2025 Author Posted May 9, 2025 On the morning of the 8th of May 1945 (approx 10.00) twelve French SS troops belonging to the 33rd Waffen-Grenadier-Division der SS "Charlemagne" (French No. l) surrendered without a fight to American troops in Bavaria, who immediately handed them over to 2ème Division Blindée de les Forces François Libres (2nd Free French Armoured Division) under General Leclerc. Those identified in this photo are, From the left Obersturmführer Serge Krotoff aged 33 (a Parisian of Russian decent) Untersturmführer Paul Briffaut aged 26, from Nice (demobilized in December 1944, retaining his uniform of the Wehrmacht previously worn in the LVF - Légion des Volontaires Français contre le Bolchévisme) (facing the camera) Untersturmführer Robert Daffas aged 37 a Parisian. (without a cap) Grenadier Raymond Payras age 22 (born in Sri Lanka, formerly Ceylon) General Leclerc apparently confronted the prisoners, telling them they were traitors because they were wearing a foreign uniform, the German one. One of the French SS. replied, ''Sir, you too wear a foreign uniform, the American one!'' It is considered, but unconfirmed that General Leclerc gave the direct order to have the twelve executed later that day at about 17.00 hrs. in a clearing by Karlstein, in Upper Bavaria. In the presence of the 2ème Chaplain, Maxime Gaume, they stood preferring to face the firing squad and refusing blind folds and were shot in groups of four with Serge Krottoff encouraging others to sing the 'La Marseillaise', some fell with cries of "Vive la France!" The hostilities in Europe ceased at 23.00 hrs. 3 Quote
Fritz Posted May 23, 2025 Author Posted May 23, 2025 Der vierzehnjährige Wilhelm Etschenberg (links) und sein 10jähriger Freund Hubert Heinrichs (rechts) wurden am 23. Mai 1945 mit zwei weiteren Jungen (dem 10jährigen Berni Etschenberg und dem achtjährigen Viktor Etschenberg) von der US-Army gefangen genommen und in der Aachener Lützow-Kaserne der alliierten Presse als "Wehrwölfe" und "Heckenschützen" präsentiert. Der zehnjährige Berni Etschenberg wurde kurz nach dieser Aufnahme "auf der Flucht" erschossen. Andere Quellen sagen, links würde Berni sitzen, Gesichtszüge sagen aber Wilhelm. 3 Quote
Fritz Posted May 23, 2025 Author Posted May 23, 2025 Werner Heubeck - from Afrikakorps to Ulsterbus born in Nürnberg, 24. October 1923, son of a municipal gasworks engineer. In 1942 Werner was called up, after being with the Luftwaffe, served as a soldier in France and Italy, finally with the Afrikakorps. He survived an air attack on his transport ship off the African coast along with 4 other survivors and swam to the shore. Captured by the Allies, he was sent to Louisiana, where he spent the rest of the war. When repatriated in 1946, he helped rebuild the family home, before he found a job with the American army. He became a translator and proof reader at the war crimes trial. His future wife, Monika, a fluent German speaker, was also attached to the war crimes tribunal, after serving at the Bletchley Park code breaking station during the war years. In 1949 despite the bureacratic hurdles facing a German citizen entering Britain, they married and settled, first in her native South Wales, then in Aberdeen, where he managed a paper mill,. He became a British subject in 1954. Werner arrived in Belfast in 1965 to work as managing director of Ulsterbus, however in the forthcoming years many busses were destroyed by terrorist bombs until Heubeck decided enough was enough and he started attending scenes and removing suspicious objects from his bus fleet. There are stories of him entering a bus and emerged a few moments later with a suspicious device and declaring it to be safe. One morning in Londonderry he removed a beer keg from 3 busses abandoned outside the local police headquarters. On another occasion, an army bomb disposal team got a shock when lining up their wheelbarrow robot to fire a pressurised water disrupter, Heubeck came into sight with their viewfinder, walking along inside the target bus. As they watched in astonishment he calmy moved the device to the street, and asked the army to neutralise it there. By the time he retired in 1988 it was calculated that despite the loss of 1.100 busses, and the deaths of 11 transport staff, Heubeck had personally cleared close to 100 incidents. He was widely seen as a hero by the public. His work, twice recognised by the Queen, with an OBE in 1977 and a CBE 11 years later. Werner Heubeck passed away on 19. October 2009. (information and photo from the Guardian) 3 Quote
Fritz Posted June 2, 2025 Author Posted June 2, 2025 Heute vor 80, starb der 16jährige Heinz Petry durch ein amerikanisches Erschießungskommando Am 1. Juni vor 80 Jahren endete das junge Leben des 16 Jahre alten Heinz Petry vor einem Erschießungskommando. Als letztes Aufgebot gekämpft, von den Amerikanern als Spion verurteilt, schrieb der junge Mann einen bewegenden Abschiedsbrief... Die Bauern auf den Feldern zogen die Köpfe ein, als plötzlich Schüsse fielen. „Wir glaubten zunächst, wir würden beschossen“, berichtete eine der Landfrauen später. Doch warum hätte das geschehen sollen, an diesem 1. Juni 1945? Das nahegelegene Braunschweig war schließlich schon seit 50 Tagen von amerikanischen Truppen besetzt, vor gut drei Wochen hatte die Wehrmacht kapituliert, der Krieg war doch vorbei … „Dann sah ich“, so heißt es in den Schilderungen der Augenzeugin weiter, „wie ein kleiner Lastwagen der Amerikaner mit zwei Särgen aus der benachbarten Kiesgrube herausfuhr“. Die Salven, die da heute vor 75 Jahren abgefeuert wurden, stammten aus acht Gewehren eines Erschießungskommando der 9. US Armee. Um genau 10.32 Uhr vormittags trafen sie einen 16 Jahre jungen Mann aus dem Rheinland namens Heinz Petry sowie seinen 17jährigen Kameraden Josef Schöner aus Stolberg bei Aachen. Man hatte die beiden in der Kiesgrube an der Straße zwischen den beiden Dörfern Denstorf und Wedtlenstedt vor den Toren Braunschweigs an Eisenbahnbohlen gestellt und hingerichtet. Als Spione. Die Exekution wurde von Fotografen und sogar einem Kameramann der Armee in einem Film festgehalten. Heinz Petry wurde am 31. Dezember 1928 als ältester Sohn eines Gärtnereibesitzers in Euskirchen geboren. Als 13jähriger kam er auf eine A.H.-Schule (AHS) auf Schloß Drachenfels in Königswinter bei Bonn. Im Januar 1945 wurde Petry gemeinsam mit einigen Jahrgangskameraden unter anderem im Umgang mit Sprengmitteln geschult; die Jungen sollten offenbar mit Einheiten des Volkssturms als „letztes Aufgebot“ in den Kampf gegen die vorrückenden Alliierten geworfen werden. Anfang Februar schickte man sie Richtung Bergheim bei Köln. Sie sollten sich, in Zweiergruppen aufgeteilt, von den Amerikanern oder Briten überrollen lassen und in zivil hinter den feindlichen Linien operieren. Entweder indem sie militärisches Material sprengten oder aber Truppenbewegungen, die Stärke und Bewaffnung der Einheiten beobachteten und per Funk durchgaben. Am 21. Februar wurde Petry mit dem ortskundigen Schöner in sein Einsatzgebiet bei Aachen gebracht. „Wir sollten Erkundigungen über den feindlichen Verkehr einziehen“, berichtete Petry später. Schöner, der kein Schüler der AHS war, hatte sich freiwillig zu einem besonders gefährlichen Einsatz gemeldet. Denn sein Vater war als Hotelbesitzer in Stolberg wegen Schwarzhandels von einem deutschen Gericht zum Tode verurteilt worden. Nun wollte der Sohn durch besondere Tapferkeit die Schande, die sein Vater seiner Meinung nach über die Familie gebracht habe, wiedergutmachen. Es gehört zur Tragik seines Schicksals, daß Schöners Vater wegen des schnellen Vorrückens der US-Armee seiner Hinrichtung entgehen konnte, während eben diese Amerikaner seinen Sohn als Spion zum Tode verurteilten und erschossen. Schon einen Tag nach Beginn ihres Einsatzes wurden Petry und Schöner von einer amerikanischen Streife in ihrem Versteck in der Nähe des Dorfes Birgden nördlich von Aachen zwischen Heinsberg und Geilenkirchen festgenommen. Zwar hatten es die beiden Jugendlichen geschafft, tief in das rückwärtige Aufmarschgebiet der Alliierten vorzudringen. Allerdings spricht die rasche Festnahme dafür, daß sie nur äußerst dilettantisch auf solch ein gefährliches Unternehmen vorbereitet worden waren. Da die Amerikaner zudem die deutsche Zivilbevölkerung wegen der Kämpfe weitgehend evakuiert hatten und es von Militärs dort wimmelte, mußten die zwei jungen deutschen Zivilisten aufgefallen sein. Nachdem Petry und Schöner zunächst ins Aachener Gefängnis kamen, transportierte man sie später nach Mönchengladbach, wo sie am 29. März 1945 nach einer eintägigen Verhandlung von einem aus Offizieren der 9. US Armee bestehenden Kriegsgericht mit einer Zweidrittelmehrheit wegen Spionage zum Tode verurteilt wurden. Im Urteil heißt es unter anderem: „Es ist äußerst bedauerlich, daß die nicht so unbesiegbare deutsche Wehrmacht sich soweit erniedrigt, junge Burschen zu dem gefahrvollen Beruf der Spionage zu veranlassen. Hättet Ihr indessen Eure Aufgabe erfolgreich ausgeführt, so hätten wir genau so teuer dafür bezahlt, als wenn dies von Erwachsenen ausgeführt worden wäre.“ Deswegen müsse das Urteil auch so hart ausfallen. „Wir haben keine andere Wahl, als Feuer mit Feuer und Blut mit Blut zu vergelten.“ Weiter heißt es: „Vielleicht hattet Ihr keine andere Wahl unter der Herrschaft Eurer Lehrmeister als treu Befehlen Folge zu leisten. Aber deren Macht über Euch hörte auf zu bestehen indem Augenblick, als Ihr Euch hinter unseren Linien befandet. Ihr hättet Euch dann an den ersten besten amerikanischen Soldaten wenden können und ihm die Wahrheit gestehen; und kein Leid wäre über Euch gekommen. Ihr habt anders gehandelt. Ihr versuchtet im Gegenteil die Befehle Eures geliebten Fühxxx und seiner Verbrecher-Horden auszuführen, die aus ihren bombensicheren Bunkern in so tapferer Weise solches von Euch verlangten.“ Die Angeklagten seien „beide alt und klug genug, um Euch die Folgen Eures Handelns vor Augen zu halten.“ Nachdem ihr Plan mißlungen sei, würden sie nun den „Preis dafür bezahlen“. Die in der Rückschau unverständliche Härte des Urteils sowie seine – Wochen nach Kriegsende – erfolgte Vollstreckung wurde in der Literatur (so etwa bei Hans-Josef Horchem, „Kinder im Krieg“) häufig mit der sicherlich übertriebenen Angst der Amerikaner vor Partisanenanschlägen („Werwolf“) begründet. In einer lokalgeschichtlichen Darstellung („Das kurze Leben des Heinz Petry aus Euskirchen“) verweist der Autor Hans-Gerd Dick zudem auf die Tatsache, daß unmittelbar vor der Verurteilung von Petry und Schöner das Attentat auf den damaligen Aachener Bürgermeister Oppenhoff stattgefunden hatte. Am 30. Mai transportierte man die beiden Jungen schließlich nach Braunschweig, wo ein Teil der Militärverwaltung der 9. US Armee zu dieser Zeit seinen Sitz hatte. Dort eröffnete man ihnen dann erst einen Tag später, daß ihr Gnadengesuch abgelehnt wurde und die Vollstreckung des Todesurteils unmittelbar bevorstehe. Noch in der Nacht erlaubte man ihnen, einen Abschiedsbrief an ihre Angehörigen zu schreiben. Die auf drei Bögen offiziellem Briefpapier der Untersuchungshaftanstalt Braunschweig niedergeschriebenen Zeilen Petrys an seine Familie sind als bewegendes Zeugnis eines jungen Mannes erhalten geblieben, der sicherlich reifer als ein durchschnittlicher 16jähriger wirkt. „Dieser Brief wird mein letzter sein, denn ich bin zum Tode verurteilt, und wir können uns nie mehr wiedersehen“, eröffnet er darin seinen Angehörigen. Er schildert nicht nur kurz seinen Einsatz und die Festnahme hinter den Linien. In Teilen enthält sein Schreiben auch eine – indirekte – Erwiderung auf das, was ihnen die Militärjustiz an Verblendung und fanatischem Dienst für die Sache des Nationalsozialismus vorgehalten hatte: „Mein letzter Wunsch war nun, Euch diesen Brief zu schreiben. Er soll Euch die Kraft geben, das Schwerste zu überwinden; er soll Euch sagen, daß es mir leicht gefallen ist zu sterben, daß ich gestorben bin als Soldat. Denn wißt, so wie mir ein amerikanischer Offizier versicherte, daß wir in seinen Augen Menschen sind, die Ihr Höchstes für das Vaterland hingaben und keine ehrlosen Kerle, so sollt Ihr Euch meiner Tat nicht schämen, sondern stolz auf Euren Heinz sein. Denn das, was ich tat, tat ich nicht für eine Regierung, die uns verraten und betrogen hat, sondern in der gläubigen Hoffnung, meinem geliebten deutschen Vaterland und meinem Volke damit zu dienen.“ Er sehe nun, schrieb Petry weiter, „daß ich ein schönes Leben gehabt habe nur durch Euch. Ich kann es Euch nicht wieder gut machen, kann Euch nur Dank sprechen aus tiefster Seele, tausend Dank für all Eure Sorge und Mühe.“ Obwohl er wie die meisten AHS-Schüler nicht mehr Mitglied der Kirche war, schilderte er den Besuch eines Pfarrers in der Zelle: „… und so bin ich nun auf alles vorbereitet. Ja, ich habe in den zwei Monaten meiner Gefängnishaft gemerkt, was es heißt an Gott zu glauben, sagen zu können, da ist noch einer, der dir über alles hinweghilft, der dir beisteht in deiner größten Not, wo kein Mensch dich mehr trösten kann.“ Der letzte Gang falle ihm nicht schwer, „denn ich weiß ja, wofür ich ihn ging. Wenn ich auch nicht auf dem Felde der Ehre gefallen bin, so bin ich doch als Soldat gestorben und daran sollt Ihr immer denken.“ Und noch einmal betont der 16jährige deutlich: „Nicht für Himmler und Goebbels sondern für Deutschland bin ich gestorben, auch das soll Euch ein Trost sein.“ Umgehend reichte ihr Verteidiger, ebenfalls ein amerikanischer Offizier, ein Gnadengesuch ein. Ihren Angehörigen wurde mitgeteilt, daß die Strafe aller Wahrscheinlichkeit nach in eine zehnjährige Gefängnisstrafe abgeändert werde und daß die Verurteilten nach Kriegsende wahrscheinlich in Freiheit gesetzt würden. Wochenlang warteten die Jungen auf eine Entscheidung. Der Kommandierende General der 9. Armee William H. Simpson, lehnte ihr Gnadengesuch jedoch ab, bestätigte das Urteil und befahl, die Todesstrafe durch Erschießen zu vollstrecken. Heinz Petry wurde zunächst am 4. Juni auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof beerdigt, sein Schicksalsgenosse Josef Schöner nebenan auf dem katholischen Friedhof. Unterdessen funktionierte auch so kurz nach Kriegsende die deutsche Bürokratie schon wieder einwandfrei. Nicht nur, daß der Braunschweiger Bote bereits im Mai die Bewohner der Stadt ermahnte, ihre Steuererklärung für das Jahr 1944 unverzüglich abzugeben. Auch die Friedhofs-Hauptkasse stellte umgehend den Angehörigem 42,35 Reichsmark Gebühren für Petrys Bestattung in Rechnung. Darin enthalten zwölf Reichsmark für eine Einzelgrabstelle dritter Klasse sowie 50 Pfennig für den Begräbnisleiter. Petrys Leichnam überführte man dann am 13. Dezember 1948 in seinen Heimatort Euskirchen. Seine Hinrichtung am 1. Juni 1945, heute vor 80 Jahren, vor Augen hatte der 16jährige in seinem Abschiedsbrief auch einige Zeilen an seinen jüngeren Bruder gerichtet, die wie ein mahnendes Vermächtnis klingen: „Du sollst Deinem Vaterlande dienen und der Welt zeigen, daß es auch noch ein friedliebendes Deutschland gibt, ein Deutschland, das die Schulden, die ihm eine falsche Regierung auflud, abgetragen hat, denn Deiner Generation wird diese Aufgabe zuteil werden, und sei stark genug sie zu lösen.“ (Text JF) 2 Quote
Fritz Posted June 27, 2025 Author Posted June 27, 2025 An American MP examines Untersturmfführer Kurt Peters of the SS-17. Panzegrenadier-Division, Normandy, June 1944. Photo by Robert Capa 3 Quote
Fritz Posted July 8, 2025 Author Posted July 8, 2025 Deutsche Soldaten der Panzerdivision, die zuvor in Nordafrika kämpften, zeigen ihre Holzbeine nach der Gefangennahme durch US-Streitkräfte am 8. April 1945 in Naensen, Deutschland 2 1 Quote
Fritz Posted July 8, 2025 Author Posted July 8, 2025 Deutsche Soldaten erfroren bei Stalingrad, Winter 1942/43 1 2 Quote
Fritz Posted July 8, 2025 Author Posted July 8, 2025 Junge deutsche Kriegsgefangene, Frankreich, 1944 3 Quote
Fritz Posted July 20, 2025 Author Posted July 20, 2025 Memorial stone for those killed on 20. Juli 1944 in the Wolfsschanze in Rastenburg Gedenkstein für die Opfer des Anschlags am 20. Jui 1944 in der Wolfsschanze bei Rastenburg 4 Quote
Eddieq Posted July 21, 2025 Posted July 21, 2025 On 14/01/2025 at 23:48, Fritz said: Place St. Pol, Nogent-le-Rotrou Can anyone recognise which organisation they are from? Given the lack of Eagle and Swaz, could they be Selbschutz? 4 Quote
Fritz Posted August 24, 2025 Author Posted August 24, 2025 Die wahren Verlierer des Krieges, viele dieser Veteranen lebten von geringen Renten, wurden von der Gesellschaft verstoßen ,oder waren auf Spenden angewiesen. 2 1 Quote
Fritz Posted September 1, 2025 Author Posted September 1, 2025 Bad Aibling, US Seventh Army, 14.Mai 1945 4 Quote
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