Fritz Posted October 19, 2016 Posted October 19, 2016 An early example of a Saxon Militär-Pass (in Prussia, Militair-Paß), before these documents were standardised, for a recruit in 8. Compagnie / 6. Königlich Sächsisches Infanterie-Regiment No.105 in Straßburg (Strasbourg). The cover bears the Royal Saxon coat of arms, and a printed XII. Armee=Corps designation which has been neatly changed to XV., as this regiment was stationed in Alsace (XV.Armee-Korps) 6. Infanterie-Regiment No. 105 was raised in 1701 and received it's designation 105 within the German Army in 1867. In 1866 it had fought against Prussia, and against France 1870/71. After the occupation of parts of France in 1871, it moved to it's new base in Straßburg/Elsaß, where it remained till November 1918, returning to Saxony for disbandment and demobilisation. The document was named to Oswald Haupt, born 1852 in Ober-Lungwitz nr. Glauchau, and was an engraver by profession. He was trained to use the Gewehr 71. As from 1.4.1873 he was etatsmäßiger Hornist (officially listed Musician). On 14.Sept.1874, he was promoted to Gefreiter - Gefreiter-Hornist. Later tranferred to the Reserve. As from 18.9.1876, he also served in Grenadier-Regt. 101. Last entries, 14. March 1878. All good conduct, punishments: None. Some nice early Saxon stampings, remarkable handwritten notices of the period, note also old style of spelling before later changes. On page 15 is the signature of Freiherr Ô Byrn, Oberst und Regimentskommandeur, this name is listed in the 1906 Saxon Rangliste (Page 27) as aGeneral Lieutenant à la Suite des Grenadier-Regiments 101. 3 Quote
Fritz Posted June 6, 2017 Author Posted June 6, 2017 Further photos of pages from Saxon Military Pass 1872 added Grave of Georg Baron O`Byrn at the Old Catholic Cemetery in Dresden (under conservation) 2 Quote
Fritz Posted June 9, 2017 Author Posted June 9, 2017 Further material added, 9.6.17 On page 15 is the signature of Freiherr Ô Byrn, Oberst und Regimentskommandeur, this name is listed in the 1906 Saxon Rangliste (Page 27) as aGeneral Lieutenant à la Suite des Grenadier-Regiments 101. Note under Wikipedia: Friedrich Eduard Georg Baron O’Byrn (* 10. August 1864 in Dresden; † 1. Juli 1942 ebenda) war ein sächsischer Offizier, zuletzt Generalmajor, sowie Kabinettschef.[1] Die Barone von O’Byrn entstammen dem irischen Adel. Im Kurfürstentum bzw. Königreich Sachsen unterhielten sie seit 1747 gute Beziehungen und übten verschiedenen Staatsämter aus. Durch ihre erfolgreichen Dienste erwarben sie sich ein hohes Ansehen. Familiär verzweigten sie sich unter anderem mit den Familien Karl von Amira und Bernhard von Lindenau. Die Mutter Georgs von O’Byrn, Johanna Maria O`Byrn war die Schwester von Heinrich von Treitschke.[2] O’Byrn trat 1884 als Offizieranwärter in das Grenadier-Regiment „Kaiser Wilhelm, König von Preußen“ (2. Königlich Sächsisches) Nr. 101 der Sächsischen Armee ein. Im weiteren Verlauf seiner Militärkarriere war er als Major (seit 21. September 1907) Flügeladjutant von König Friedrich August III. sowie Militärgouverneur der Prinzen Friedrich Christian und Ernst Heinrich.[3] Nach Ende des Ersten Weltkriegs verblieb er bis 1921 im Dienst und wurde dann als Generalmajor verabschiedet. Für seine Verdienste erhielt O’Byrn u. a. den Hausorden der Rautenkrone. 1899 heiratete O’Byrn in Dresden Maximilie Marie Gabriele (1874–1954), eine Tochter des sächsischen Kriegsministers Paul von der Planitz. Er verstarb am 1. Juli 1942 in Dresden und wurde auf dem Alten Katholischen Friedhof beigesetzt. Der Dresdner Bildhauer Georg Wrba schuf eine Bronzebüste für sein Grabmal.[4] O’Byrns Grabstätte steht unter Denkmalschutz. Eintragungen im Sächsischen Adelsbuch: Bescheid des königlich-sächsischen Ministeriums des Innern, Dresden, 21. April 1904: Aufnahme der Familie O’Byrn in das sächsische Adelsbuch. Bescheid des königlich-sächsischen Ministeriums des Innern, Dresden, 12. August 1904: Aufnahme der Familie O’Byrn in das sächsische Adelsbuch. Bescheinigung über die Trauung von Friedrich Konstantin Wenzeslaus O’Byrn und Laura Klara von Ziegesar, Dresden, 18. Oktober 1902. Bescheinigung über die Taufen von Friedrich August, Alfred Karl und Johann Nepomuk O’Byrn, Dresden, 15. April 1847. Bescheinigung über die Trauung Johann Nepomuk und Johanna Maria O’Byrn, Dresden, 4. Oktober 1895. Taufschein Friedrich Eduard Georg O’Byrn, 29. September 1900. Taufzeugnis Johann Jakob O’Byrn, Dresden, 28. September 1875. Trauschein Friedrich Eduard Georg O’Byrn und Maximiliane von der Planitz, Dresden, 18. Oktober 1902. Beglaubigte Abschrift aus dem Adelsbuch für das Königreich Sachsen, Dresden, 11. August 1904. Bescheid des königlich-sächsischen Ministeriums des Innern, Dresden, 8. Juli 1905: Aufnahme der Familie O’Byrn in das sächsische Adelsbuch. Sterbeurkunde Johanna Maria O’Byrn, Dresden, 14. März 1913. 2 Quote
Fritz Posted June 28, 2025 Author Posted June 28, 2025 Weitere Personen Frriedrich Freiherr O'Byrn Friedrich Konstantin Wenzeslaus Freiherr O’Byrn,[1] auch Friedrich Constantin Wenzeslaus O'Byrn (* 24. Juni 1789 in Dresden; † 24. Mai 1873 in Pillnitz bei Dresden) war ein sächsischer Hofbeamter, u. a. als königlich-sächsischer Kammerherr von König Johann, Ober- und Obersthofmeister der Königin Amalia, zuletzt im Rang und mit Titel eines Wirklichen Geheimen Rates. Familie [Bearbeiten] Friedrich O'Byrn entstammte der ursprünglich aus dem irischen Adel entstammenden Familie O’Byrn, die bereits über mehrere Generationen wichtige Hofämter und Militärdienststellungen in Sachsen einnahmen. Stammvater aller sächsischen O'Byrns ist der kursächsische Generalmajor Johann Jacob O’Byrn (1695–1763), O'Byrns Großvater. O'Byrn war der Sohn des kursächsischen Kammerherrn Friedrich Franz Xavier O'Byrn (1751–1792)[2] und dessen zweiter Ehefrau Catharina Gräfin von Klenau (1761–1820). O’Byrn heiratete am 15. Oktober 1822 Laura Clara Clothilde Hersilie geb. von Ziegesar (1796–1870). Das Paar hatte folgende Söhne: Alfred Karl Johann Nepomuk O'Byrn (1825–1887), königlich-sächsischer Offizier, ging danach nach Brasilien, wurde dort Ritter des königlich-brasilianischen Ordens der Rose und heiratete Idalina Carolina de Castro (1844–1876), Johann Bepomuk Maria O'Byrn (1829–1909), königlich-sächsischer Offizier, zuletzt Generalleutnant, Stadtkommandant von Dresden, 1904 sächsische Anerkennung als Baron, heiratete Johanna Maria geb. von Treitschke (1833–1913). Leben und Wirken [Bearbeiten] O’Byrn ist erstmals im Dresdner Adress-Kalender 1817 als Kammerpage in der königlichen Kammer verzeichnet. Er wohnte anfangs in der Schloßgasse im Haus 324.[3] 1821 zog er in die Kleine Brüdergasse in das Haus 303.[4] 1822 wurde O'Byrn zum Kammerherrn am sächsischen Hof ernannt.[5] Ab 1829 ist O'Byrn im als königlicher Hofkavalier bei der Gemahlin des Prinzen Johann, Prinzessin Amalia verzeichnet. Er wohnte zu dieser Zeit in der Kleinen Brüdergasse im Haus 304,[6] der späteren Hausnummer 10.[7] 1841 wurde O’Byrn Chef der königlichen Hauptkassen- und Grundstücksverwaltung des Prinzen Johann.[8] 1843 zog er in die Wilsdruffer Gasse 43.[9] 1845 wurde O’Byrn zusätzlich zum königlich-sächsischen Oberforstmeister ernannt. Ostern 1846 zog er in das Taschenbergpalais,[10] 1847 in die Schloßgasse 19.[11] 1849, nach der Niederschlagung der Dresdner Mairevolution und der Rückkehr des sächsischen Königshauses ist O’Byrn erstmals als königlich-sächsischer Obersthofmeister der Prinzessin Amalia sowie auch mit Freiherrentitel im Dresdner Adressbuch verzeichnet, diesmal allerdings unter dem Namen Byrn.[12] 1854, nachdem Johann zum sächsischen König gekrönt wurde, blieb O’Byrn im am des Obersthofmeisters der Königin, wurde zum Kämmerer des Königs ernannt und war weiterhin Chef der Verwaltung des Königs, die nun unter dem Namen „Verwaltung der Privatkasse und Gründstücke des Königs“ firmierte. 1855 erhielt O’Byrn vom sächsischen König Johann den Rang und den Titel eines Wirklichen Geheimen Rates. Damit durften er und seine Ehefrau den Ehrentitel „Exzellenz“ tragen. Im gleichen Jahr zog er in die Große Frauengasse 6,[13] 1862 in die Galeriestraße 6,[14] einem Haus der Gutbierschen Familienstiftung.[15] 1867 quittierte O’Byrn seine Hofämter und wurde als Oberhofmeister und Kammerherr a. D. (außer Dienst) in Pension geschickt.[16] Auszeichnungen (Auswahl) [Bearbeiten] 1826: Kommandeurskreuz 1. Klasse des Zivilverdienstordens der Bayrischen Krone 1839: Ritterkreuz des königlich-sächsischen Zivilverdienstordens 1841: Großherzoglich-Luccaischer Zivilverdienstorden 2. Klasse 1845: Königlich-preußischer Roter-Adler-Orden 3. Klasse 1846: Königlich-preußischer Roter-Adler-Orden 2. Klasse bis 1854: Komturkreuz 1. Klasse des königlich-sächsischen Verdienstordens Stern zum königlich-preußischen Roter-Adler-Orden 2. Klasse Kommandeurskreuz 1. Klasse des großherzoglich-badischen Zähringer Löwenordens Kommandeurskreuz des königlich-sardinischen Mauritius- und Lazarusordens 1856: Großkreuz des königlich-portugiesischen Christusordens Großkreuz des Sachsen-Ernestinischen Hausordens Kaiserlich-österreichische Eiserne Krone 1. Klasse 1857: Königlich-preußischer Roter-Adler-Orden 1. Klasse 1858: Großkreuz des großherzoglich-hessischen Ordens Philipp dem Großmütigen 1861: Großkreuz des königlich-sächsischen Verdienstordens 1862: Großkreuz des großherzoglich-toskanischen St. Joseph-Ordens 1865: Großkreuz des königlich-bayrischen Verdienstordens des Heiligen Michaels Baron Friedrich Konstantin Wenzeslaus O'Byrn Friedrich August Franz O'Byrn Friedrich August Franz O’Byrn entstammte der ursprünglich aus dem irischen Adel entstammenden Familie O’Byrn, die bereits über mehrere Generationen wichtige Hofämter und Militärdienststellungen in Sachsen einnahmen. Stammvater aller sächsischen O'Byrns ist der kursächsische Generalmajor Johann Jacob O’Byrn (1695–1763). Friedrich O’Byrn war der Sohn des ehemaligen königlich-sächsischen Offiziers Alfred Karl Johann Nepomuk O’Byrne (* 10. Mai 1825 in Dresden; † 1. Januar 1887 in Brasilien, für tot erklärt). O’Byrns Vater quittierte den Dienst in der sächsischen Armee 1858 im Rang eines Oberleutnants. Danach wanderte er nach Brasilien aus, wo er Idalina Carolina de Castro (1844–1876) heiratete. Sein Vater wurde in Brasilien zum Ritter des Königlichen Ordens der Rose ernannt. Der genaue Todestag seines Vaters ist nicht bekannt, weil er nach dem Tod seiner Ehefrau in den Brasilianischen Urwald ging und seitdem als vermisst galt. Am 17. Dezember 1904 wurde er mit Wirkung vom 1. Januar 1887 für tot erklärt. O'Byrns Großeltern väterlicherseits waren Friedrich Konstantin Wenzeslaus O’Byrn (1789–1874) und dessen Ehefrau Laura Clara Clothilde Hersalic geb. von Ziegesar (1796–1870). Friedrich O’Byrne heiratete am 2. Juli 1867 in Oberstrass bei Zürich in der Schweiz Anna Martha geb. Lehmann (1867– nach 1944), die nach dem Tod ihres Mannes bis mindestens 1944 weiter in der ehemals gemeinsamen Wohnung in der Holsteiner Straße 4 wohnte. Das Paar hatte zwei Töchter, die beide verheiratet waren. Leben und Wirken [Bearbeiten] Friedrich O’Byrne startete seine militärische Karriere 1886 als Offizierskadett im 1. Leib-Grenadier-Regiment Nr. 100 und wurde 1887 zum Sekondé-Lieutenant ernannt. Er ist erstmals 1888 im Dresdner Adressbuch als solcher verzeichnet und wohnte zu dieser Zeit in der westlichen Infanteriekaserne in der Carolaallee in der Dresdner Albertstadt.[3] Nach seinem Militärdienst, den er 1891 quittierte, ging er zu den Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen, wo er 1899 Stationsassistent wurde und in die Blasewitzer Straße 29 zog.[4] 1900 wurde er Büroassistent bei den Staatseisenbahnen und zog gleichzeitig in die Dürerstraße 108.[5] 1903 ging er nach Radebeul, wo er in der Moritzstraße 2 wohnte.[6] 1905 kehrte O’Byrn zurück nach Dresden, wo er in die Borsbergstraße 13 zog.[7] 1908 wurde er zum Eisenbahnsekretär befördert.[8] Am 10. Juni 1909 erhielt er durch ein Dekret die königliche Erlaubnis den Adelstitel eines Barons (Freiherren) zu führen. 1910 zog er in die Uhlandstraße 11,[9] Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde O’Byrn als Offizier reaktiviert und wurde im Verlaufe des Krieges bis zum Hauptmann befördert. 1917 zog er nach Kemnitz in die Bergstraße 4,[10] der späteren Skagerrakstraße,[11] ab 1936 dann Holsteiner Straße 4,[12] wo er bis zuletzt wohnte. 1920 wurde O’Byrn zum Eisenbahn-Obersekretär,[13] bereits zwei Jahre später, 1922 zum Eisenbahninspektor befördert.[14]Ab 1929 ist O’Byrn als Reichsbahninspektor im Adressbuch aufgeführt.[15] 1935 ging er in den Ruhestand.[16] O’Byrn ist letztmalig 1942 als Reichsbahninspektor a. D. (außer Dienst) im Dresdner Adressbuch verzeichnet.[17] Auszeichnungen (Auswahl) [Bearbeiten] 1916: Ritterkreuz 2. Klasse mit Schwertern des königlich-sächsischen Albrechtsordens Friedrich August Franz O'Byrn Quellen: Stadtwiki Dresden unter Zitierung älterer Quellen 1 Quote
Recommended Posts
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.