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Fritz

Historical Museum in Wandsbek (Heimatmuseum)

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All of the regimental Commanders from 1866 till 1919. This presentation was made by Hans Werner Faerber, my predecessor, a former Oberstleutnant of the (Bundes-) Luftwaffe. It is intended to make more detailed copies of these individual portraits, which are also in demand by other museums.

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The regimental Commanders, chronological list:

1866 - 1867, 1870 - 1871, Bernhard Rudolf Dietrich von Cosel
1867 - 1870,  Ernst Friedrich Carl von Unger
1871 - 1872,  Fedor Hugo Oswald von Grodzki
1872 - 1881,  Rudolf Johann Gottfried von Schadow-Godenhausen
1881 - 1888,  Friedrich Carl Gerhard von Pelet-Narbonne
1888 - 1891,  Karl Theodor Wilhelm Freiherr Geyer von Schweppenburg
1891 - 1894,  August Eduard Julius von Huth
1894 - 1898,  Eugen Rudolf Ernst von Hirschfeld
1898 - 1902,  Fritz Freiherr von Diepenbroik-Grüter
1902 - 1907,  Wedig Otto Rudolph von Zitzewitz
1907 - 1909, von Schuckmann
1909 - 1913,  Udo von Selchow
1913 - 1914,  Andreas Eduard Freiherr von Hoverbeck, gen. von Schönaich
1914 - 1919, Hans-Joachim von Zieten

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Museums photos
Husar Otto Ohlen in fieldgrey uniform. He has been equipped for the front line with entrenching tool as the infantry, early photo around 1914 or 1915.

Prewar photos of Husars on guard duty outside the barracks in Marienthal

 

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List compiled by Museum staff about 25 years ago . This contains over 400 names of members of the regiment. The numbers attached to the names refer to picture in possession of the Museum, AB = Album in possession of the Museum.

 

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Walter Gropius, Architekt served with Husaren-Regiment 15 as Einjährig-Freiwilliger as from 1904.

 

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A Photo during WW1 in the new 1915 Bluse, which was not widely distributed throughout the cavalry.
Variation with breast pockets

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Gropius in later years

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Actor Jörg Hartmann (Tatort-Commissar) plays the part of Gropius in a new film
(Photo: Brandenburger Köpfe)

 

Curriculum - short biobraphy of Walter Gropius:

Walter Gropius, Architekt

1883  18.Mai geboren in Berlin

1903 Immatrikulation Technische Hochschule München, Sommer Volontariat Büro Solf & Wichards

1904 Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger im Husaren Regiment Nr.15 Hamburg

1905-1907 studiert er an der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg, ohne Abschluss

1908 arbeitet zusammen mit Ludwig Mies van der Rohe im Architekturbüro von Peter Behrens

1910 April Gründet sein eigenes Architekturbüro in Berlin, Partnerschaft mit Adolf Mayer

1911 Bau Fagus-Werks in Alfeld

1919 Berufung nach Weimar, Leiter der Kunsthochschule Staatliches Bauhaus

1925 Entwurf des neuen Bauhausgebäudes

1926 Einweihungsfeier, Bau der Meisterhäuser in Dessau

1928 verlässt Dessau und zieht nach Berlin aufgrund der Nationalsozialisten

1929-31 Bau der Siemenstadt Großsiedlung in Berlin Spandau

1934-37 Architekturbüro mit Maxwell Fry in London

1937-52 Professor und Leiter an der Harvard Universität für die Architekturabteilung

1947 Hält in Berlin einen Vortrag über „Planen und Bauen in Amerika“

1953 Ehrendoktor der Künste Harvard University, Architketurpreis „Premio Matarazzo“, São Paulo

1959 Gropius und Frau schenken dem Busch-Reisinger-Museum der Harvard University das Archivmaterial

1963 Gründung des Ateliers TAC Inc.auch in Italien, Nahost und Afrika

1968 5. Mai Eröffnung der Ausstellung „50Jahre Bauhaus“ in Stuttgart

1969 5. Juli gestorben in Boston, USA

 

Wichtige Bücher / Important works, Texte

 

Gründungs-Manifest zum Staatlichen Bauhaus W.G. Architektur. FfM 1956

 

Weiterführende Literatur / Further literature

 

Walter Gropius  -Band.1 Der Architekt und Theoretiker Werkverzeichnis 1

– Band 2 Der Architekt und Pädagoge Werkverzeichnis 2

– Band 3 Ausgewählte Schriften, Hartmut Probst; Christian Schädlich, Verlag für Bauwesen, Berlin 1986

Gropius, Paul Sigel, Gilbert Lupfer,Verlag Taschen, 6. Auflage 2004

Bauhaus,1919-1933, Bauhaus Archiv magdalena Droste, Verlag Taschen 2006

 

Walter Gropius, Einjährig-Freiwilliger im Husaren-Regiment Nr. 15, Wandsbek

Das Jahr 1903 war für Walter Gropius so glückhaft wie traurig gewesen. Im Besitz einer Empfehlung von Wilhelm (Willy) Martens wurde er im August 1903 als Lehrling in das Architektenbüro von Solf und Wichards aufgenommen. Die beiden Architekten waren mit der Familie befrendet; Franz Wichards hatte 1895 das Hauptgebäude für Janikow, das Gut von Walters Onkel Erich, im modifizierten englischen Landhausstil entworfen. Walter, älter als die anderen Lehrlinge, machte rasche Fortschritte, bald hatte er die einfache Zeichnerei im Reißbrett hinter sich gelassen, arbeitete mit auf der Baustelle und avancierte schließlich zum Bauleiter; München und technische Vorschule traten in der Erinnerung zurück, während er so, und diesmal von der Pike auf, sein Architekturstudium fortsetzte.

   Im Sommer 1904 bewarb sich Walter dann um den Eintritt als Einjährig-Freiwilliger in das Regiment seiner Wahl; er wurde angenommen. Im September des Jahres schied er bei Solf und Wichards in Berlin aus, und gleich darauf hatte er seinen Dienst beim Husaren-Regiment Nr. 15 in Wandsbek bei Hamburg angetreten. Die Sache schien sich recht vielversprechend anzulassen: „Ich wohne hier sehr hübsch in einem großen, uralten ländlichen Gasthof mit patriarchalischen Verhältnissen, bin scheinbar der einzige Gast zur Zeit. Morgen ziehe ich in meine Wohnung ein. Meine Uniformen saßen ganz famos,

ich werde sehr elegant drin aussehen...
   Mir geht es ausgezeichnet und ich gehe ohne jede Furcht den Strapazen entgegen.“
   Die Briefe an die Mutter, der er in kurzen Abständen schrieb, berichten von dem tatsächlich anstrengenden Dienstablauf - Wecken um fünf Uhr morgens, Stallreinigen, Pferdepflege, Zaumzeug- und Sattelpflege, anschließend Reitstunde und Unterricht bis in den späten Nachmittag. Walters Pferd war, seiner Schilderung nach, sehr schwer zu reiten und trug den passenden Namen: Teufel. Doch er verstehe, wie er stolz verkündet, mit dem Pferd umzugehen: „Es wird gleich sehr viel verlangt, im Trab ohne Bügel u. Zügel, während der Reitlehrer die Longe in der Hand hält.... in Damensitz, rückwärts und stehend zu reiten, was mir alles glückte, wie ich garnicht geahnt... Nächste Woche geht es in den Sprunggarten. Unter diesen Umständen freue ich mich nur darauf, im Gegensatz zu meinen Kameraden, denen es weniger gut ging.“

   Walter war einer der wenigen Söhne aus bürgerlichem Hause, die in diesem feudalen Regiment dienen dürften. Am Anfang seiner Dienstzeit als Einjährig-Freiwilliger, die er so frohgemüt begann, hatter er wohl der Familie noch geschrieben: „Im ganzen wird es nicht schwer sein, mit Ihnen (den Kameraden in der Kaserne) auszukommen. Ich habe schon sehr meine eigene Richtschnur gezogen u. gezeigt, wie weit ich gehen darf. Gegen das Spielen haben sich alle in meiner Kaserne verschworen.“
   In Wahrheit aber gehörte er keineswegs den tonangebenden Kreisen im Regiment an.

   Der tägliche Dienst war ganz auf das Reiten, den Umfang mit dem Pferd und die Taktik im Kavalleriverband abgestellt. Der Unterricht über Situation und Ziele des Deutschen Reichs, über Geopolitik trat zurück hinter der Behandlung der Geschichte des Regiments, seiner Schlachten, seiner Standarten und seines Ruhms. An geistiger Anstrengung oder sonstigen Ablenkungen bot sich in der neuen Umgebung kaum etwas.  Daß Walter sich mit einem jungen Mann anfreundete, der mehr noch als er einen Ausnahmefall in diesem Regiment darstellte, mag zum Teil darangelegen haben, zum Teil aber auch daran, daß sie sich beide isoliert sahen unter den Aristokraten. Dieser Kamerad, „Doktor“ Lehmann, war Jude, und Walter berichtete der Mutter mit einer gewissen Herablassung von ihm: „Er ist ein netter Mensch, noch unerfahren, naiv u. ungewandt, nicht im geringsten Protzig oder geldprahlerisch, und ich habe noch keine jüdische Eigenschaft an ihm entdeckt.... Er ist der gebildetste von allen.“

   Zwei Wochen später fügte er hinzu,: „Unterhalten kan ich mich am besten mit dem kleinen Dr. Lehmann, der wirklich ein geistreicher Mensch, sehr belesen und urteilsfähig ist...“

   Inzwischen hatte sich herausgesellt, daß Angehörige und Freunde der Familie Gropius Verbindungen zu Familien in Hamburg und Umgebung hatten, was er sich sofort zunutze machte; so konnte er der Mutter jetzt befriedigt berichten: „Bei Mützenbechers war es neulich sehr nett wir waren noch draußen in Niendorf, wohnen wirklich entzückend.  Herr M. versprach, mich in die Gesellschaft einführen zu wollen, das ist mir sehr lieb, um so mehr kann ich mich später absolvieren, im Nov. Ziehen sie in die Stadt. Im Pelz-Atilla seh ich sehr nobel aus, Du sollst bald ein Bild haben, Dr. L. hat mich schon aufgenommen.“

   Und er war um weitere Empfehlungen an einflußreicher Stelle bemüht: „Ich bitte Dich übrigens inständig, doch möglichst bald Tante Lisbeth zu bitten, an (Graf) Hofmannsegg zu schreiben, ich lerne jetzt kennen, von welcher ganz immensen Bedeutung Connexionen zumal beim Militär sind.  Versuche doch Conrad zu verlanlassen, seine versprochene Empfehlung an den Kommandeur jetzt zu schreiben, da dieser leider Gottes mit ziemlicher Bestimmtheit zum 1. Januar in den Generalstab kommt, er kann mir jetzt noch sehr viel nützen. Ich bin freilich schon bei ihm angesehen, bekam neulich, als er mich reiten sah, eine Belobigung, die vor Unteroffizieren und Offizieren viel Eindruck machte, daß ich seitdem noch mehr mit Glacéhandschuhen angefaßt werde. Es ist nun mal so beim Militär.“

   So fand der Einjährig-Freiwillige zwar Zugang zu Kreisen der Gesellschaft, doch das hielt sich in Grenzen. Kein Wunder, daß er sich Mitte November bereits in Gedanken mit dem Weihnachtsurlaub beschäftigte, auf den er noch mehr als fünf Wochen zu warten hatte. Er beschrieb seine Situation: „Ich freue ich sehr darauf, die fremde Atmosphäre drückt doch sehr, ich vermisse, meine Interessen, ausgenommen das Reiten, so gar nicht pflegen zu können. Nach Ablauf dieses Jahres bin ich siche geistig verstumpft; aber andere Vorteile sind auch dafür da.“

 

 

  Hamburg, die weltoffene Großstadt mit ihrem Leben und Treiben, zog Walter Gropius an: „Heute beginnt in Hamburg der „Dom“, ein großer, carnevalartiger Weihnachtsmarkt, zu dem fahre ich jetzt..“

Das war Anfang Dezember 1904 gewesen. Vier Wochen danach, Anfang Januar 1905, kehrte er, nachdem er den Weihnachtsurlaub im Kreis der Familie daheim in Berlin verbracht hatte, ausgeruht und erholt wieder nach Hamburg zurück.  Und nunmehr fand er Eingang in die Gesellschaft der Hansestadt. Befriedigt konnte er dem Vater mitteilen: „Gestern kam ich zum ersten Mal in die große Hamburger Gesellschaft: 90 Personen (bei Senator Westphal), musikalischer Abend, Gesang mäßig, sehr gutes Klavierspiel, nachher Tanz. Eine Italienerin sang caro mio ben; sehr schön. Sonst wahnsinnig kalte, oberflächliche Formenmenschen... ferner Hamburger beaus, typische Salonlöwen, aber Reserveoffiziere und reich an Geld, wie an Phrasen. Sehr schöne Mädchen, aber alles kaltes Hanseatenblut.“

   Walter Gropius reussierte zunehmend, je rascher es auf das Ende der Wintersaison zuging, in der Gesellschaft, und Anfang Februar konnte er bereits mit offensichtlichem Stolz der Mutter vermelden, daß Verabredungskalender für die nächsten zwei Monate vol sei. In verschieden Briefen durfte er zudem vermerken, daß er Gast des Kommandeurs gewesen sei, beim Mittagessen, auf der Rennbahn und aus dienstlichem Anlaß.

   Walter verließ sich allerdings nicht allein auf Beziehungen und Empfehlungen, um voran-zukommen, er unterzog sich eifrig jeder Aufgabe, war bei jeder Reitstunde voll und ganz dabei. Seine Liebe zu den Pferden und die Art, in der er jedes Pferd rasch zu beherrschen und dessen besten Eigenschaften hervorzubringen wußte, trug ihm die Anerkennung der Vorgesetzten ein; sichtbarer Ausdruck dafür war die unverhältnismäßig frühe Verleihung der Sporen, von der er seinem Vater im Brief vom 16. Oktober 1904 unverzüglich Meldung erstattete. Ein weiteres Erfolgserlebnis vermochte er schon eine Woche später in seinem, diesmal an die Mutter gerichteten Brief vekünden: „...zu meinem eigenen Erstaunen halte ich alles am besten aus von meinen Kameraden, die jeder über wunde Füsse, Durchreiten, Gliederschmerzen etc. Klagen, mir ist das alles fern, fühle mich dauernd frisch und bin auch in meinem Zuge am leistungsfähigsten; u. springe aber z.B. in der Abteilung am besten, 1,10m Schlußsprung ohne Anlauf, zur Freude meines Sergeanten.“

   Wenige Wochen später danach konnte er dem Vater wiederum von seinen sportlichen Leistungen berichten: „Die Offiziere der Schwadron kamen zum Turnen und bekamen Lust mitzuspringen; sie fordeten mich zum Match auf, worin ich alle besiegte mit einem Sprung von 1.65 m Höhe bei 3 Schritt Anlauf.“

   Und natürlich nahm er auch einmal die Gelegenheit wahr, die Eltern ausdrücklich darauf hinzuweisen, daß er die Achtung der Stallmannschaften, der Rekruten und Unteroffiziere durch seine Leistung als Spitzenreiter errungen habe und nicht mit Geld oder Bier, das die Kameraden zu solchem Behufe zu spendieren pflegten. Nach solchen Erfolgsmeldungen aus dem Kasernenbetrieb wie aus dem Gesellschaftsleben fühlte sich Walter bemüßigt, dem Vater in seinem Brief vom 10. Februar 1905 zu versichern, daß er nicht zum Dilettanten geworden sei, daß er sich vielmehr zu noch größerer Anstrengung seiner Leistung, zugleich auch in Ansehung der besonderen Besonnenheit, die er bei einem Zwischenfall während einer Prüfung im Umgang mit dem Karabiner an den Tag gelegt hätte, sei er nunmehr zum Gefreiten befördert worden. Dabei mußte er zugeben, daß er sich einmal vom Pferd habe abwerfen lassen; als Strafe für solches Mißgeschick hatte der Anfänger mit einem Faß Bier zu bewirten. Es war nicht das einzige Mal, daß Walter vom Pferd fiel. Drei Monate später berichtet er der Mutter in einem Brief vom 2. Mai 1905 - nicht ohne Hinweis auf sein Glück und seine Ausdauer - von den Vorbereitungen zu einer Truppenvorführung in voller Montur, die bis zur Erschöpfung geübt wurde: „Bei uns geht es jetzt wüst her; in diesen Tagen ist Vorbesichtigung und alles wird im Caracho ausgeführt, infolgedessen stehen heut 23 Pferd lahm. Am letzten Sonnabend stürzte ich mit meinem schlapp gewordenen Pferd beim Springen in der Schwadron in den Graben. Es war ein seltsames Gefühl wie ich unter meinem Gaul liegend die ganze Schwadron über mir weg springen sah; habe mir absolut nichts getan, stieg gleich wieder auf und ritt nach.“

   Im Frühjahr wurden große Inspektionen und Paraden abgehalten, bei denen die Offiziersaspiranten ihren Ausbildungsstand zu beweisen hatten. Abermals widerfuhr Walter Gropius eine besondere Auszeichnung. Der inspizierende General belobigte ihn: „Besonders und namentlich will ich Sie nennen, Sie gereichen nicht nur ihrer Abteilung, sondern der ganzen Schwadron zum Schmuck; Sie reiten nicht nur gut, sondern sogar sehr gut, und auch als Tetereiter haben Sie ihre Sache ausgezeichnet gemacht.“

 

 

   Im Mai dieses Jahres 1905, als Walter Gropius seine Dienstzeit schon nahezu abgeleistet hatte und sein zweiundzwanzigster Geburtstag bevorstand, schrieb die Großmutter Luise Gropius ihm einen Brief: „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über, will sagen, er ist voller Liebe für Dich, mein liebes altes „Dickchen“ oder „Husarenenkelchen“!

   Da ich nicht weiß, ob Du wie Dein lieber, drolliger Vater sagen würdest: „Aber Du sollst mich doch nicht so sehr lieben!“, gebe ich mich mit meiner Unwissenheit zufrieden und liebe Dich weiter so schrecklich wie zuvor. Das tat ich schon am 18. Mai 1883, als morgens - es war ein Freitag - die Botschaft aus der Genthinerstraße eintraf: „Ein Sohn ist geboren!“

   Die Freude hat wie ein >Funke vom Himmel< ein Feuer in mir entzündet, das seitdem immer glüht und glüht, ohne je zu flackern, und das heute mein ganzes Wesen mit einer hellen warmen Flamme erleuchtet. Hab Geduld mit mir, mein liebster Junge, und trage Deinen schönen Namen wie bisher in Demut Dir und Deinen Liebsten zu Stolz und Freude... Gott segne Dich.

   Wenn Du wieder herkommst, werden wir eine Flasche Kirsch oder einem anderen Wässerchen feiern. Deine Oma“

   Mit dem herannahenden Ende seiner Dienstzeit fühlte sich Walter freier und gelöster, fühlte sich zu Streichen und Eskapaden aufgelegt, die selbst solche Kameraden aufmerken ließen, die ihn sonst nicht wahrnahmen. Ein solches Abenteuer hätte ihn, wäre er dabei aufgeflogen, leicht um das Patent bringen können - er ließ sich in Zivil und in Begleitung einer jungen Dame aus der Nachbarschaft, eine Offizierskutsche kommen, fuhr damit samt Dame auf das Kasernengelände und schließlich aus der Kaserne wieder in die Stadt, ohne erkannt und gestellt zu werden. Mit Rücksicht auf seine nichtadelige Herkunft und in Sorge um die Verschwiegenheit der Kameraden zog er niemals andere mit hinein, wenn er so über die Stränge schlug, er verheimlichte seine Eskapaden nicht, unternahm sie aber stets allein.

   Die Familie Gropius war zwar wohlhabend, aber nicht reich, und mochte die Kosten, die ihr der Einjährig-Freiwillige aufbürdete, als eine rechte Belastung empfinden. Beinahe mit jedem Brief, den Walter aus Wandsbek an Mutter und Vater schrieb, trug er zu ihrem Kummer über die zusätzlichen Ausgaben bei. „Mit dem Gelde habe ich mich gleich auf allen Punkten einzuschränken gesucht, um den Leuten gleich klar zu machen, daß ich nicht damit fluschen kann u. will... Die Hauptrechnungen kommen nun am 1. Nov., das werden ziemliche Summen sein, das Pferd, Sattelgeld und im Voraus alle Futtergelder für das ganze Jahr zusammen an 900 M. Dann die Schneider-, Sattler-, u. Schusterrechnung. Sobald ich die Summen weiß, schreibe ich. Von dem mitgegebenem Gelde habe ich noch ca. 650 M (90 M gingen für den Wintermantel fort) übrig, davon bezahle ich Wirtin u. Casino u. lebe den nächsten Monat davon.“ (An den Vater, 10. Oktober 1904)

   „Das einzige as mich die 3 Tage bei Euch quälte war der Gedanke, daß ich diesen Monat wieder nicht auskomme, und angesichts der Nervosität von Vater würgte ich an diesem Kloß, ohne nicht herunterbzubekommen. Es ist mir fürchterlich um Geld bitten zu müssen und Du kannst sicher sein, daß ich es nur im äußersten Falle tue... freilich mußte ich jetzt Dr. L. um 100 M anpumpen. Ich habe die ganze Woche nichts mitgemacht zum großen Verdruß meiner Kameraden und mich nach allen Seiten hin eingeschränkt, aber die Summe von 300 M ist überhaupt zu gering angesetzt, sie geht fast ganz für die laufenden Monatsrechnungen drauf, die alle notwendig sind.“
(An die Mutter, 13. März 1905)

   „Dein Brief hat mich ganz unglücklich gemacht, vor allem weil er so mißtraurisch klingt; Du glaubst garnicht wie ich wirtschaften muß und was ich mir alles abgehen lasse, was die anderen nicht tun... Du kannst meinen Schreck begreifen, als Vater mir nur 200 M schickte, ich mußte also Lehmann anpumpen. Gestern kam Dein Geld nachdem ich 3 mal vergeblich zur Post lief u. Dr. L. war schon nach Berlin fort... aber darum brauch ich doch nun nicht sofort für einen Verschwender gehalten zu werden, der ich Euch bisher noch nie in der Beziehung Sorge machte... Ich werde hier noch ganz melancholisch wegen dem verfluchten Mammon.“ (An die Mutter, 19. März 1905)

   Geld blieb das ständige Thema bis zum Schluß, und noch der letzte Brief an die Mutter, den Walter Gropius gegen Ende September 1905 aus Wandsbek schrieb, drehte sich um den leidigen Punkt: „ich habe doch sicherlich meine einfache Gesinnung durch das opulente Dienstjahr hindurchgerettet und werde in unseren alten Verhältnissen sicherlich nichts vermissen. Ich bin doch weder Gourmet noch Vergnügungssüchtiger geworden und die Gesellschaft hier laß ich sehr gern in Stich...

   An Rechnungen muß ich noch viel bezahlen 1) ca. 200 M bei Schuster, Schneider u. Sattler, dann 2 Monate Eskadron (Quartiersgeld etc., Putzer, Casino u. Photografien), so daß ich das letze Mal um Geld bitten muß; im Winter brauche ich fast nichts...“

   Und fast so, als hätte er es beinahe vergessen, setzte er am Ende noch hinzu: „Bitte besorge mir durch Streisand gleich ein Programm für die (Technische) Hochschule.“

   

                                 Aus Reginald R. Isaacs: Walter Gropius, Band 1, Der Mensch und sein Werk

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A newspaper cutting from 16. September 1965 with a brief history of the Wandsbeker Husaren, much more detailed than more recent articles.

 

 

 

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Wandsbek Informativ, January 2018

A visitor brought in to the Museum just over 3 weeks ago an original example of an Alsen Kreuz 1864 and a collection of portraits of soldiers of Husaren.Regt.15
which he offered to us for 90 Euro and 120 Euro resp. The Alsen Kreuz is missing it's ribbon, and original ribbons of this age are very hard and expensive  to find.

The cross is of tombak bronze and is similar to the other campaign crosses of 1864 and 1866. The reverse bears the portrait of König Wilhelm (I.), and the avers shows in the central medaillion a boat symbolising the crossing of the Alsen-Sund on 29.6.1864, above which is a flying eagle. The arms of the cross bear the inscription ALSEN 29. JUN. 1864.  After the Battle of Düppel, the crossing at Alsen was to begin the march to Copenhagen, which never took place, as Denmark sued for peace. A replacement ribbon will be required for this decoration.

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With the collection of small portraits together was this large framed group. Records in the Museum show that the Speisewirtschaft J. Zahn (a restaurant) was in Wandsbek,  Wasserstieg 2/5, Parterre, as per the Wandsbeker Adressbuch of 1909.  A group of Reservists of the 2. Eskadron, H.R.15 in the photo have not been identified, photo taken between 1911 and 1914. The Sergeant or Vizewachtmeister in the centre of the group is possibly Karl Kähler. Almost the entire street was destroyed in July 1943.

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Recently discovered in the Museum's archive, 2 photos (copies) of Soldiers of Magdeburgisches Dragoner-Regiment 6, based at the time at Diedenhofen, Lothringen
Nicolaus Georg Harry Gerckens, born in Hamburg,  9.2.1877, served from 1898 till 1901. Died in Wandsbek, 29.7.1949.
A hand coloured photo and a further black and white or sepia photo as a group, Gerckens with broom is on the left, as stated, another soldier has an injured arm in the photo, probably from a riding accident!

 

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Oberstabsarzt Dr. Friedheim, H.R.15, 1900-1906   ----------   Oberstabsarzt Dr. Neuburger, 1906-1911 (?)

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Königin Wilhelmina der Niederlande, Regimentschefin seit 1898

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Wacthtmeister Dümichen, 4. Januar 1909, presented to a friend ---- Photo with a Unteroffizier Dragoon and 1. Garde-Feldartillerie, Berlin, 16. Okt.1904

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2 portraits of an Unteroffizier, not identified.

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and last, but not least, one item for the Museum has been published in the January edition of Wandsbek Informative.
The discription is rather meagre and not the text I originally handed in.

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another photo discovered, unfortunately only a photocopy in the archive, but worth
listing, Hermann Wilhelm Külsen, (Gefreiter) served 1901-1904 according to the source it came from.

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Two interesting photos, again unfortunately only photocopies, but give a bit of information.
Carl Eberhardt of Ersatz-Eskadron, Dragoner-Regiment 9, normally this regiment was based in Alsace-Lorraine, but for some
reason the Ersatz-Esk. was sent to Wandsbek, presumably to be integrated into H.R.15. Interestingly enough, he is wearing on guard duty the old pattern greatcoat in darker cloth, white collar patches. There were not enough helmets to go around, so has been issued with an infantry helmet, this also happened in the wars of 1866 and 1870/71. The sword is also of an older pattern, either M.1852 or possibly the French M.1822 sabre.
A postcard was sent to his wife in Altona on 8.March 1916.

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Stephan Werber, 13.9.1880 - 1916, Reserve- (Husaren-) Regiment 6 - this was raised in Wandsbek by the parent regiment H.R.15, but was later dissolved in 1916. In the picture the uniform is probably from Dragoner-Regiment 9, an Ersatz.Schwadron of which was given to H.R.15 - brief handwritten details in following illustration / Text.

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An extract from a biography concerning the military service of Ernst Bove, Unteroffizier. This is from an unknown source, which we received as a photo copy.
Unfortunately no photos as backup. Ernst (Erni) Bove cam from a wealthy family living in Hamburg near the Alster. Ernst Bove was priveleged and served as Unteroffizier before the War, most likely as Einjährig-Freiwilliger Unteroffizier. A good sense of humour and fairness was also prevailant at the time.

Gern wird eine Begebenheit aus der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg erzählt: Erni Bove übte einige Wochen als Unteroffizier in der Wandsbeker Kaserne. An einem Sonnabend war er Wachhabender, mußte also seine 24 Stunden im Wachlokal absitzen. Er wollte aber lieber die Nacht bei seiner hübschen, jungen Frau in der schicken Parterre-Wohnung in der Overbekstraße auf der Uhlenhorst verbringen.     Leicht fand sich ein geldknapper Unteroffizier, der sich gegen eine entsprechende Summe nur zu gern bereit erklärte, die nächtliche Wache Erni abzunehmen, ein selbstverständlich streng  verbotenes Wachvergehen. Ds Unglück wollte, daß ausgerechnet in dieser Nacht der Schwadronschef, der Rittmeister von X., nach froh durchzechtem Kasinoabend in ewas weinseliger Stimmung die Wachstube morgens um 1/2 5 kontrollierte, sofort merkte, was los war, alles wecken und die ganze Schwadron in Paradeuniform zu Pferde antreten ließ, sich auf seinem Schimmel an die Spitze setzte und in Richtung Hamburg Uhlenhorst abrückte. Dieser Rittmeister - das muß man wissen - war privat mit Erni Bove befreundet und wollte ihm einmal einen Schabernack spielen. Vor dem Verlassen der Kaserne hatte er dem diensttuenden Wachhabende noch zugerufen: „Den Bove, den werden wir uns jetzt einmal holen.“  Gottlob rief der clevere Unteroffizier sofort in der Overbeckstraße an. Erni Bove erkannte die Situation schlagartig und meisterte sie. Alles wurde zum würdigen Empfang der etwa 120 Husaren mit ihrem Rittmeister und drei Leutnanten in windeseile vorbereitet. Im großen Wohnzimmer wurde vom Mädchen alles Erforderliche für ein üppiges Sektfrühstück für die Offiziere hergerichtet. Überall standen Sektkühler mit Champagner, Kaviar auf Eis, Toast, Cigarren, Cigaretten usw. Usw. Ein benachbarter Kolonialwarenhändler lieferte schnellstens (man bedenke: es ist Sonntag Morgen um 1/2 6 einige Fässer Bier, die draußen auf dem Fußweg neben eilig aufgestellten Tischen mit Gläsern und Bergen von hilfreichen Händen gestrichener Wurst-, Schinken- und Käsebrote angezapt wurden. Währenddessen trappelten fast 500 Hufe durch die schlafenden Stadtteile Eilbeck und Uhlenhorst; die Einwohner der Wandsbeker Chaussee, des Mühlendamms und der anderen Straßen stürzten aus ihrer Sonntagsruhe aufgeschreckt wegen des unbekannten Lärms an die Fenster. Als die Husarenschwadron in ihren Schmucken, bunten Uniformen mit Pelzmütze und Attila in die Overbeckstraße eingebogen war und vor der Boveschen Wohnung ihre Paradeaufstellung einnahm, trat der Unteroffizier der Reserve Bove in Galauniform mit seiner Frau auf die Terrasse hinaus, meldete strahlend dem verblüfften Rittmeister, daß alles zum Empfang und Imbiß niemand mehr dienstlich oder gar böse sei... es gab ein rauschendes Fest, und als zwei Stunden später alle gemeinsam wieder in ihre Kaserne abrückten, sollen die Wandsbeker Husaren fröhliche Lieder durch den Sonntag-Morgen geschmettert haben. So etwas war nur vor 1914... und nur bei Ernst Bove möglich.

Ein befreundeter Bankdirektor aus der Overbeckstraße rief den Morgen bei meinem Vater an und fragte: „Was ist nur bei Ihrem Schwager Bove los?  Hier ist ein reines Feldlager auf der Straße. Alles ißt, trinkt und singt.“

 

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Some images received from Holland

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Fritz Rechberg, Oberleutnant der Reserve. Uniform before 1899.
His brother, Arnold Rechberg also served in the regiment.

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Fritz Ohlendorf, Trompeter, 1906

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Trompeterkorps, Ohlendorf marked with "arrow". He has a Tuba as an instrument.

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Photo was sent as a postcard from Lockstedter Lager to Frau Frieda Ohlendorf, Ferdinandstraße 4 in Wandsbek
with text: Trompeter Korps des Husaren-Rgts. 15 im Lockstedter Lager (Holstein) 1910.

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Some original postcards of Hindenburg depicting him at various stages of his career, from Kadett at Wahlstatt to Generalfeldmarschall

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As a Kadett in Walstatt / Schlesien, 1860                                                                        Kadett-Selektaner, Berlin, 1865 (HKA Lichterfelde)

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Seconde-Lieutenant, 3. Garde Regiment zu Fuss, 1866                                                 Hauptmann im Generalstab, Stettin, 1878

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Oberst u. Kommandeur, Inf.-Regt. 91, Oldenburg                                                  Generalmajor u. Chef d. Generalstabes d. VIII. A.K., Coblenz

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"Schwer ist die Zeit, aber sicher ist der Sieg".
General-Feldmarschall u. Chef des Generalstabes im jetztigen Krieg, 30.7.1917

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Copy of an old photo of the helmet worn by Hindenburg at the battle of Königsgrätz
on 3. July 1866. Hindenburg fought on wearing a peaked cap over his bandaged head wound.
Unknown whether this historic helmet has survived till today.

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List of of members of Kameradschaft ehemaliger 15er Husaren, Bundesnachricht Nr. 24 / 1935

 

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An unusual item of equipment, kindly donated by a gentleman in Holland.

Said to be a Futtersack for horses, attributed to Rittmeister von Ernst, name is clearly printed or stencilled to one side. Heavy natural brown cotton canvas material, the bottom has a carrying loop to each side and the top has a row of brass rivetted (similar to Zeltbahnringe) rings for a closing cord. Some staining and use marks, otherwise very good condition and with no damage. It resembles closely the Seesack / Kleidersack, which was issued to Wehrmacht personnel for their clothing and equipment, but considerably larger.

Rittmeister Joachim von Ernst
1914 - Oberleutnant, kommandiert zur Dienstleistung beim Auswärtigen Amt
6. August 1914, Mouland, Belgium, Kommando Ergänzungstransport
11. November 1914: Regimentsstab, Führer Große Bagage
1926, Rittmeister d. Res. außer Dienst

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von Ernst, earlier photo as Leutnant, 1911. From 27.1.1912, Oberleutnant, later Rittmeister der Reserve a.D.

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The helmet purchased for the Museum  last year has finally been published in the
latest edition of WANDSBEK INFORMATIV, February 2019

 

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A Wandsbek book by Alfred Pohlmann, published by Heinevetter in 1975 from the museum's collection. Formerly belonged to Husar Hans Dose. Various photos and news cuttings of interest have been pasted in by the owner.

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A large format possibly contemporary water colour scene. The uniforms are of the older variety, the KS 1852 was still in use till around 1892.

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A further uniform detail in improved quality.

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The March edition of WANDSBEK INFORMATIV presents the Prussian 1866 Faschinenmesser,
acquired for the Museum last year.

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New to the Museums WW1 medals collection:
Hessen-Darmstadt, Allgemeines Ehrenzeichen für Tapferkeit
Silver, on replacement ribbon

 

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Bullets found on the battlefield at Wörth (fought on 6.August 1870)
Bavaria, 2x for M.1859 Gewehr
Prussia, Zündnadelgewehr
France, Chassepot, M.1866
A donation to the Museum on 12.March 2019

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Danish soldier Asmus Friedrich Tonn from Wandsbek, born 1836,
supposedly of the Danish Artillrey, thought to be around 1857, an early Daguerrotype photo, handcoloured,
gilded highlights. Similar appearance of Danish soldiers of the war of 1864. Original frame restored.

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A copy of a photo of Husar Eilert Ahlers, recently given by a visitor, pre 1897.

 

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