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  1. Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr.15 IX Armee-Korps Altona Kd.Gen.: Gen.Lt. v. Quast 18 Division Flensburg Gen.Lt. Frhr. v. Lüttwitz 18. Kav.Brig. Altona Gen.Maj. v. Heydebreck Garnison: Wandsbek Chef des Regiments: I.M. Königin Wilhelmina der Niederlande Kdr. Des Regiments: Oberstlt. Frhr. v. Hoverbeck gen. v. Schoenaich Stiftungstag des Regiments: 19. Dezember 1803 Errichtung: Am 19. Dezember 1803 wurde innerhalb der von König Georg III. von England von 1803 bis 1806 aus ehemaligen hannoverschen Soldaten aufgestellten Deutsche Legion ein 1. und ein 2. Husaren-Regiment formiert, die als Stammtruppe des Regiments gelten. Diese Legion wurde 1815 aufgelöst. Am 25. Februar 1816 traten beide Husaren-Regimenter in hannoversche Dienste über. Das 1. Husaren-Regiment erhielt die Benennung Garde-Husaren-Regiment mit der Garnison Hannover, das 2. Husaren-Regiment ging nach Osnabrück. 1830 wurde das 2. Husaren-Regiment in Königs-Husaren-Regiment umbenannt. 1833 wurden die Garde-Husaren mit den Königs-Ulanen zu einem Königs-Dragoner-Regiment mit der Garnison in Verden zusammengezogen. Die Königs-Husaren formierten mit den Herzog von Cumberland-Ulanen das Königin-Dragoner-Regiment mit der Garnison in Osnabrück. 1838 wurde der Zustand von vor 1833 wieder hergestellt. Nach dem Feldzug gegen Österreich 1866 und der Annektion Hannovers durch Preußen, trat ein großer Teil der hannoverschen Offiziere zu Preußen über. Durch A.K.O. vom 27. September 1866 wurde befohlen, durch je zwei Eskadrons der beiden ein Linien-Husaren-Regiment zu vier Eskadrons zu formieren. Durch A.K.O. vom 2. Oktober 1866 erhielt das Regiment die Bezeichnung Husaren-Regiment Nr.15, die am 7. November 1876 in Hannoversches Husaren-Regiment Nr.15 umbenannt wurde. Als Garnision wurde dem Regiment am 11. Oktober 1867 Düsseldorf zugewiesen. Nach dem Rückmarsch des Regiments aus dem Feldzug gegen Frankreich 1871, rückte das Regiment im Juni in seine neue Garnison Wandsbek ein. Am 31. August 1898 erhielt das Regiment seinen endgültigen Namen nach der neuen Inhaberin der Chef-Stellung: Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr.15. Durch A.K.O. vom 24. Januar 1899 wurde dem Regiment die Tradition der früheren Hannoverschen Husaren-Regimenter Nr.1 und Nr.2 verliehen und als Stiftungstag der 19. Dezember 1803 festgesetzt. Aus den Feldzügen: Das 1. und 2. Husaren-Regiment der Stammtruppe innerhalb der Deutschen Legion wurden am 6. September 1807 gegen Dänemark eingesetzt, wo am 6. September 1807 Kopenhagen fiel. 1808 erhoben sich Spanien und Portugal gegen Napoleon. Die Husaren-Regimenter wurden von England zur Hilfe gegen den Korsen eingesetzt und verblieben bis April 1814 auf der iberischen Halbinsel bei Telnahme an zahlreichen Schlachten und Gefechten. Anschließend wurden sie zur Besatzung der Niederlande bestimmt. Am 18. Juni 1815 nahm das 1. Husaren-Regiment an der Schlacht bei Waterloo teil. Im Feldzug gegen Österreich 1866 stellte sich Hannover mit den Süddeutschen Staaten und Hessen auf die Seite der Österreicher gegen Preußen. Die Hannoverschen Truppen mussten am 29. Juni 1866 in der Schlacht bei Langensalza kapitulieren. Die Hannoversche Armee hörte damit auf zu existieren. Im Feldzug gegen Frankreich 1870/71 kämpfte das preußische Husaren-Regiment Nr.15 bei Spichern und Gravelotte und nahm dann im November 1870 an der Einschließung von Metz teil. Anschließend wurde das Regiment zur Abdrängung der französischen Ostarmee und deren Übertritt über die Schweizer Grenze beteiligt. Ende Juni 1871 zog das Regiment siegreich in die Garnison Wandsbek ein. Uniform: Attila* dunkelblau, weiße Schnüre, Kolpak* zitronengelb, Pelz dunkelblau mit schwarzem Pelzbesatz, Offiziere Pelzbesatz weiß, auf den Achselschnüren weiß-metallenes gotisches W mit Krone, Pelzmütze vier silberne Lorbeerblätter: PENINSULA, WATERLOO, EL BODON, BAROSSA. Weltkrieg 1914 bis 1918 Das Regiment rückte zunächst im Brigade-Verband mit Husaren 16 in Belgien ein und stieß bis über die Marne nach Frankreich vor. Nach dem Rückzug September 1914 ging es nach Flandern, um den rechten Flügel der Armee bis zum Meer zu verlängern. Die Husaren wurden als Reiter und als Schützen im Graben eingesetzt. Ende November 1914 wurde das Regiment in den Osten verlegt und in Polen eingesetzt. Im Februar 1915 nahm es an der Winterschlacht in Masuren teil, anschießend wurde es nach Litauen und Kurland verlegt. Im Jahre 1917 wurde das Regiment zunächst im Kampf gegen das Bandenunwesen im Etappengebiet eingesetzt. Im Juli 1917 wurde es den Österreichern zur Hilfe gegen die russischen Großangriffe in Ostgalizien beigegeben. Bis Mitte 1918 wurden die Eskadrons des Regiments dann verschiedenen Etappenkommandanturen zum Polizei- und Sicherungsdienst in Rumänien zur Verfügung gestellt. Anschließen kam das Regiment in die Gegend von Minsk, um dort bis Kriegsende die gleichen Tätigkeiten zu verrichten. Am 30. Januar 1919 traf das Regiment wieder in Wandsbek ein, wo sogleich die Demobilisierung und Auflösung des Regiments begann. Am 1. April 1919 wurde jedoch eine neue Eskadron zusammengestellt, die die Unruhen in Hamburg bekämpfte. Diese Reste des alten Regiments kamen später zum Reichswehr-Kavallerie-Regiment 9 und wurden dann dem Reiter-Regiment Nr.14 zugeteilt. Die Tradition übernahm die 1.Eskadron, Reiter-Regiment 14 in Ludwigslust. Literatur: Geschichte des Husaren-Regiments Nr.15, Wandsbek 1905 Husaren heraus! Von E. Fiebig, Berlin 1933 * A.K.O. = Allerhöchste Kabinetts-Order * Kolpak = Bunte Tuchabdeckung der Pelzmütze, beutelförmig links herabhängend *Attila = Schnurbesetzter Rock der Husaren, durch Knebeln und Rosetten geschlossen Source: Die Preussischen Kavallerie-Regimenter by Hugo F.W. Schulz, 1992 Translation to follow!
  2. The Wandsbeker Heimatmuseum has amongst it's collections on the general history of Wandsbek from it's earliest beginnings in the Middle Ages till the early postwar years, a collection of items devoted to the Wandsbeker Husaren and is probably the best special collection of items and documentation on this topic worldwide, making it unique in this sense. The photos depict a general view of 3 full figures in uniform, mostly composed of original items, some are postwar remakes. There is also a rare WW1 fieldgrey Attila tunic for a Wachtmeister of the regiment, displayed with a gas mask and a peacetime coloured peaked cap, which is certainly a post WW1 remake, likely even post WW2. There is also a display of decorations and badges from members of the regiment. Many items were donated by the families of the wearers, others were purchased in the early 1990s, on a somewhat limited budget. An original Schabracke or saddle blanket for the husars of this regiment is also displayed, this is very rare. Hans-Werner Faerber, now living in Goslar, contributed considerably to organising and documenting the collection using his many years of experience and expertise, having served with the Bundeswehr. The museum was run voluntarily for many years by Ilse Fischer and Herr Greiner, now both no longer living. Frau Ingrid Voss has since taken over responsabillty for the museum.
  3. This large stone or ice-age boulder was errected in the late 1930s at a central place in the middle of Wandsbek Markt, and tells the history of the town since it's first mention in middle ages chronicals till about 1938. After the war, a part of the inscription was erased and the stone has been moved several times since. It now stands at the edge of the Wandsbeker Gehölz, facing the Market Place. The second picture shows a bronze statue on a fountain basin, which was donated by Bürgermeister Puvogel at the beginning of the 20th Century. This stands on the old Wandsbek market place and opposite the Christuskirche and churchyard, the site, where the Geschichtsstein stood for several years. The bronze statue was titled "Fortuna" and also sometimes known as "Der Frühling" (Spring). The building in the background is the Wandsbeker Bezirksamt and Rathaus. town hall and district offices, photo from 2005.
  4. (German text unaltered) Bei Ausbruch des Krieges standen im Regiment an Offizieren folgende [Kommandeur, Adjutant]: Komdr. Oberst v. Zieten Adjt. Oberlt. Hardt 1. Esk. - Rittm. v. Rieken / Oberl. v. Braune / Leutn. v. Düring 2. Esk. - Rittm. Freiherr v. Schaetzler / Oberl. v. Lettow Vorbeck / Leutn. v. Sydow 3. Esk. - Rittm. Frh. v. Gültlingen / Oberl. v. Trautwitz-Hellwig / Leutn. Schmidt 4. Esk. - Rittm. v. Hanstein / Oberl. Fuchs / Leutn. Graf v. Hoffmannsegg 5. Esk. - Rittm. v. Weltzien / Oberl. v. Ploto / Leut. v. Platen Wachtmeister: 1. Esk. Warnstedt 2. Esk. Bobers 3. Esk. Bleichert 4. Esk. Höltig 5. Esk. Wolf In meiner, der 5. Esk.[,] waren noch folgende Unteroffiziere: Vizewachtm. [heutiger Rang etwa Feldwebel] Lückstädt Gagzow Hass Hars Tiede Sergeant [heutiger Rang Stabs-Unteroffizier] Muhs Krüger Dammann Unteroffz. Fischer Rieken Scharnberg Dünfründ [ Gustav Ostendorf selbst] [Dazu kamen dann mehrheitlich die Mannschafts-Dienstgrade, vor allem Gefreite.] From the war diaries of Gustav Ostendorf, published under this page: http://www.stadt-land-oldenburg.de/i_weltkrieg.htm
  5. Just a couple of years ago, a bronze statue was stolen from the Tonndorfer Cemetery in Wandsbek. The statue had stood for many years opposite the chapel near the cemetery gates. It had greatly enhanced the scene, where older people could sit on the nearby benches and observe the statue. This statue was known as "Die Psyche" and was around 100 years old It now seems to have become common practice, and public monuments are no longer safe, especially when they are of bronze. Luckily, the statue was later recovered, but in a dismantled condition, the feet had been sawn-off. It is hoped that it can be restored, but the future of this object of art is still uncertain, as to where it will be in the future. There have been quite a number of such statues stolen in Hamburg and Wandsbek. Others have never been recovered. A further statue by Otto Stichling, also over 100 years old and known as "Das Junge Weib", the young woman, was stolen from it's pedestal behind the "Restaurant Eichtal" in Wandsbek's Eichtalpark in 2010, and has never been recovered.
  6. In all, 40 pages with photographs from the mobilisation in August 1914 till November 1918, this album belonged to Leutnant der Reserve Mützenbecher. It is thought that several identical albums were produced and distributed among former officers of Husaren-Regiment 15, it is not known how many were made, rare, possibly the only surviving example. The Regiment was in the West, France and Belgium until 14. November, thereafter moved to the Eastern Front, where it remained till the end of the war, returning in February 1919.
  7. The War Diaries of Wilhelm Dölken of Husaren-Regiment 15, Wandsbek. These were published in two parts in the Newsletter of the Regimental Association in Wandsbek during the late 1920s. In two parts, unfortunately, incomplete, as the next part was never published. It is not known where the original diaries remained in later years. Luckily, these two parts were published and give us some idea of what the Husars experienced in the first few months of the war in 1914. German text. Mein Kriegstagebuch Bundesnachricht Wandsbek Nr. 18 , November 1933 Von Wilhem Dölken, ehem. Vizewachtmeister, 5. Esk. Hus. 15. Auf die Bitte des Schriftleiters in der letzten Nummer der Bundesnachricht um Material stelle ich hiermit mein Kriegstagebuch zur Verfügung, und hoffe damit besonders die Patrouillenführer und alle sonstigen Teilnehmer besonderer Unternehmungen der 5. Eskadron anzuspornen, auch ihrerseits die Schriftleitung mit Material zu versorgen, damit unsere Bundesnachricht auf der gleichen Nähe bleibt wie bisher. Die Ausarbeitung meines Kriegstagebuchs aus dürftigen Notizen zu einer fortlaufenden Schilderung lag bereits jahrelang in meinem Bücherschrank unbeachtet, als das Erscheinen der vorzüglichen Geschichte unseres schönen Husaren-Regiments von Herrn Major a.D. E. v. Trauwitz-Hellwig mich veranlaßte, meine Arbeit hervorzusuchen und durchzusehen. Meine Schilderung, die sich vielfach mit den Darstellungen des Verfassers deckt, soll nichts anderes sein, als eine Zusammenfassung meiner Erlebnisse als Angehöriger der 5. Eskadron. Sie soll lediglich eine Betrachtung sein über die Tätigkeit unseres schönen Regiments, bzw. den Anteil der 5. Eskadron an den Kämpfen im Verbande des Regiments aber als detachierte Schwadron bei anderen Truppenteilen aus der Froschperspektive schildern. Sollte ich bei irgend welchen Begebenheiten die Namen von Kameraden vergessen oder nicht genannt haben, so bitte ich, mir das nicht übel zu nehmen, denn es sind mir nicht mehr alle Namen geläufig. Alle ehemaligen Kameraden der Eskadron, besonders Herrn Major von Weltzien und Herrn Wachtmeister Warnstedt grüße ich herzlich. gez. Wilhelm Dölken Wir danken dem Herrn Kameraden Dölken für die Niederschrift und MItteilung seiner Kriegserlebnisse und beginnen mit der Veröffentlichung, die wegen Platzmangels in Fortsetzungen erfolgen muß. Der Schriftleiter Mobilmachung. Der Monat Juli 1914 stand unter den Schrecken des entsetzlichen Mordes von Serajewo. Dunkle Wolken ballten sich am politischen Himmel unheilschwanger zusammen, denn das Blut des ermordeten Erzherzogs schrie nach Sühne. Überall wohin man horchte, wurde die Möglichkeit eines kriegerischen Konfliktes der Donaumonarchie mit Serbien in Erwägung gezogen. Drohend erhob das Gespenst des schon viele Jahre vorher prophezeiten Weltkrieges sein Medusenhaupt. Die ganze zivilisierte Welt hielt den Atem an. Unter diesen Verhältnissen trat ich Mitte Juli meinen Sommerurlaub an, dieser sollte für lange Zeit mein letzter Urlaub sein. Sorglos feierte ich am 25. Juli 1914 in meiner rheinischen Heimat noch eine Hochzeit in einer bekannten Familie mit, als abends wie ein Blitz aus heiterem Himmel das Gerücht einer Kriegserklärung Ölsterreich-Ungarns an Serbien in die Feststimmung hineinschlug. Die am Sonntagmorgen erscheinenden Zeitungen brachten die Bestätigung. Wird dieser Akt auch für uns den Krieg bedeuten? Am gleichen Tage nachmittags reiste ich wieder nach Wandsbek ab, nicht ahnend, daß unserem lieben Vaterland der Kampf schon so nahe davorstand, daß wir uns am folgenden Sonntag schon auf der Fahrt an die Grenze befinden sollten. Die nun folgenden Tage bis zur Mobilmachung waren sehr bewegt. Abend für Abend war unsere alte Kaserne von Menschenmassen umlagert. Auf allen Gesichtern stand die stumme Frage: „Geht es los oder nicht.“ Auch uns Husaren beherrschte nur der eine Gedanke - Krieg -. Sollten wir nun eine Prüfung darüber ablegen, was wir in langen Friedenszeiten erlernt, oder schreckt unsere Regierung vor der furchtbaren Verantwortung, die ein Krieg ihr auferlegen würde, zurück? Fieberhaft wurde an die Kriegsbereitschaft gearbeitet. Die Kriegssättel und das neue Lederzeug wurden in Benutzung genommen, und rastlos auf den Kammern bis spät in die Nacht gearbeitet. Die Ausrüstungen für Mann und Pferd wurde in den Woylachs zusammengepackt, und mit Namen versehen aufgestapelt. Jeder Husar hielt bereits Pferd usw. Zugeteilt. Mein Pferd, die Loreley, eine schöne, schwarze Stute, die ich fast den ganzen Feldzug geritten habe, erinnerte mich mit ihrem Namen an meine schöne rheinische Heimat. Die Spannung wurde noch unerträglicher, bis am Sonnabend, dem 1. August mittags, die Erlösung „Mobil“. Das inhaltreiche und schwere Wort löste die Spannung aller Gemüter. Die Begeisterung flammte auf. Die Hochrufe und vaterländischen Lieder hallten mächtig durch unsere Kaserne, die einem aufgestörten Ameisenhaufen glich. Nun wurde die Kriegsgarnitur empfangen. Im Nu waren die Kammern geleert. Dank der geleisteten Vorarbeit unseres unermüdlichen Kammerunteroffiziers Vizewachtmeister Timm, ging alles wie am Schnürchen. Am gleichen Nachmittag wurden die Degen geschliffen, die neuen Lanzen ausgegeben, Munition und eiserne Portionen empfangen. Auch für mich brachte die Mobilmachung ungeheure Arbeit. Die Kriegsstammrolle mußte angefertigt, Soldbücher ausgeschrieben werden, das Regiment verlangte Aufstellungen über Mannschafts- und Pferdebestand, usw. Dazwischen kamen und gingen die bereits eingetroffenen Reservisten. Abends hatte ich die Freude, noch den Besuch der mir bekannten Familie Evert aus Hamburg zu erhalten, bei der ich mich stets wie zu Hause gefühlt hatte. Um 2 Uhr nachts bekam ich einigen Schlaf, war jedoch um 5 Uhr früh wieder tätig. Der Sonntag wurde mit Packen und allerlei Vorbereitungen ausgefüllt, Abschiedsbriefe an die Lieben wurden noch schnell geschrieben und abgeschickt. Nachmittags fand auf dem Reitplatz der 3. Eskadron ein Feldgottesdienst statt, an dem ich leider nicht teilnehmen konnte. Abends 7 Uhr ging es in den Stall zum Satteln. Während des Sattelns besuchte mich die Familie Evert zum letzten Mal. Um 9 Uhr rückten wir zu unserem Reitplatz. Nach dem Rangieren der Schwadron, hielt unser Chef, Herr Rittmeister v. Weltzien, noch eine kurze zündende Ansprache, die in einem Hurra auf Kaiser und Reich ihren Ausklang fand. Darauf brach die Schwadron zu Vieren ab, und marschierte, von den begeisterten Wandsbekern umringt, unter Gesang zum Bahnhof. Das Winken und Rufen der Bevölkerung wollte kein Ende nehmen, alles hoffte uns Weihnachten wieder begrüßen zu können. Gegen 10 Uhr wurden wir auf dem Wandsbeker Güterbahnhof verladen und fuhren am 3. August, morgens 2 Uhr, Richtung Hamburg ab. Im Laufe des Montags passierten wir die Städte Bremen, Osnabrück, Münster, Wanne, Oberhausen, Hamborn, Homberg, Uerdingen, Krefeld, Eupen. Die Fahrt glich einem Triumpfzuge, stürmisch wurden wir allenthalben von der Bevölkerung begrüßt, und auf den Bahnhöfen mit allem Möglichen bewirtet. In Uerdingen beschossen wir vom Zuge aus den ersten Flieger, der sich bald schleunigst verduftete. Am Abend gegen 10 Uhr langten wir in Aachen an, und wurden hier ausgeladen. Wir marschierten noch in der Nacht bis hart an die belgische Grenze und bezogen in Kullernhof und Valsers Quartier-Unterkunft. Vormarschgefechte in Belgien In der Nacht vom 3. auf den 4. August war zwischen Belgien und unserem Vaterland der Kriegszutand eingetreten. Gegen 9 Uhr vormittags, am 4. August, versammelte sich die 4. Kavallerie-Division, zu welcher auch unser Regiment gehörte, auf der Staße Aachen-Lüttich und überschritt nach kurzem Marsch im Trabe die belgische Grenze. Die Belgier hatten zu unserer Verwunderung alle Häuser beflaggt. Das war eine sonderbare Begrüßung. Bald bemerkten wir aber die ersten Anzeichen von Feindseligkeiten, denn die prächtigen Chausseebäume wurden gefällt und quer über die Straße gestürzt um unseren Vormarsch zu erschweren. Unsere Pionier-Abteilung hatte eine Unmenge Arbeit, jedenfalls waren sie nicht sehr erfreut davon. Am Spätnachmittag stießen wir bei dem Dorfe Visé auf den Feind, welcher uns den Übergang über die Maas verwehren wollte. Wir saßen zum Gefecht zu Fuß ab und griffen sofort an. Als Pferdehalter bestimmt, konnte ich das erste Mal nicht mit. Es überkam uns alle doch zuerst ein gewisses Kanonenfieber, als es ernsthaft zum Kampfe kam, und die ersten Verwundeten vorübergetragen wurden. Auf die Nachricht vom Gefecht eilten die noch weiter rückwärts befindlichen 7. Jäger, die ebenfalls zu unserer Division gehörten, in Autos zur Hilfe. Während des Kampfes machten sich auch schon belgische Franktireurs bemerkbar. Im Dorfe Visé wurde eine Reihe dieser Freischärler von unseren Leuten erschossen. Am Abend kamen unsere Schützen zurück, ohne Veluste erlitten zu haben. Eine vom Sergt. Haars geführte Patrouille unserer 5. Eskadron brachte den ersten Gefangenen, einen belgischen Lancier, ein. In den Tagen vom 5. bis 7. August bezogen wir bei dem Dorfe Mouland Biwak, da der Übergang über die Maas bei Visé durch die Festung Lüttich erschwert war. Wähend dieser Zeit lernten wir die Schrecken des Franktireurkrieges kennen. Unsere Patrouillen wurden dauernd, wo sie sich sehen ließen, von den Zivilisten beschossen. Natürgemäß war die Erbitterung unserer Soldaten infolge solcher Heimtücke groß. Das Dorf Mouland ging fast ganz in Flammen auf, besonders solche Häuser wurden schonungslos niedergebrannt, in denen abgeschossener Munition umher lag. Landeseinwohner, die auf frischer Tat ertappt oder im Besitz von Waffen und Munition angetroffen wurden, hatten ihr Leben verwirkt und wurden standrechtlich erschossen. Als ich eines Tages in das Dorf hineinging, sah ich auf einer Wiese Zivilisten eine Grube graben. Einige Zeit später verriet mir eine Salve, daß wieder ein Verbrechen dieser betörten Leute seine Sühne gefunden hatte. Auch eine Hinrichtung durch den Strang sah ich während dieser Tage von ferne. Dieses und manches andere war entschuldbar bei der maßlosen Erbitterung unserer Soldaten über die manchmal bestialischen Ermordungen von Kameraden, an denen sich nicht nur die männliche, sondern auch die weibliche Bevölkerung beteiligte. Die Unsicherheit in den Dörfern und Städten war so groß, daß selbst stärkere Truppenteile angefallen wurden. Die Witterung während der Tage, die wir draußen im Freien, auch des Nachts verbringen mußten, war alles wenige als angenehm. Tag und Nacht regnete es mit nur kurzen Unterbrechungen in Strömen, so daß wir keinen trockenen Faden mehr am Leibe hatten. Unser Biwakplatz hatte sich in einen zähen, lehmigen Morast verwandelt, in welchem unsere Pferde bis über die Fesseln versanken, so daß wir unseren Platz wechseln mußten. Des Nachts wurden riesige Wachtfeuer angezündet, an denen wir unere nassen Sachen trockneten. Bei all diesen Unbequemlichkeiten ging unser Humor doch nicht verloren, ein trockener Witz und alles lachte. In diesen Tagen ließen sich häufig die Lütticher Forts hören, die uns platzende Grüße sandten, ohne uns jedoch zu schaden. Am Abend des 7. August wurde von der Division mit dem Pontonbrückenbau über die Maas begonnen. Noch in der Nacht wurde die Brücke so weit hergestellt, daß die Division am 8. August früh mit dem Übergang beginnen konnte. Am 9. und 10. August marschierten wir in Richtung Landen. Während der Nächte waren die Lichtsignale des Feindes sehr deutlich wahrzunehmen. Durch eine am 10. August nach Landen entsandte stärkere Patrouille unter Vizewachtmeister Haß wurde der Bahnhof überfallen und besetzt, die dort befindliche belgische Wache entwaffnet und gefangen genommen. Durch Zerstörung der Fernsprechanlagen wurde der feindliche Telephonverkehr unterbunden, ebenso wurden die Weichen und Signale unbrauchbar gemacht, und so der Verkehr der noch zahlreichen feindlichen Truppentransporte erfolgreich gehindert. Erst als eine auf der Anfahrt befindliche belgische Truppenabteilung ausstieg und sich auf dem Bahnhof entwickelte, zog sich unsere Patrouille unter Mitnahme der Stationsbücher, welche wertvollen Aufschluß über feindliche Truppentransporte gaben, zurück; sie beobachtete aber Stadt und Bahnhof weiter. Nach Einbruch der Dunkelheit gelang es einigen beherzten Husaren, in die Stadt einzudringen und belgische Zeitungen mitzubringen. Am 11. August marschierte die Division nach St. Trond. Auf einer Aufklärungspatrouille fiel an dem Tage der Leutnant v. Stietencron der 3. Schwadron. Am nächsten Tage stießen wir auf Wildern vor, kehrten jedoch abends wieder nach St. Trond zurück. Am 13. August rückten wir nach Loos vor und biwakierten dann bei Ulbeck. An den nächsten beiden Tagen gingen wir vor über Hamut über Or le Grand. Die als Aufklärungsschwadron der Division weit voraus eilende 4. Schwadron wurde bei Bonnesse überfallen, und verlor eine Reihe Leute und Pferde. Am 16. August marschierten wir über Hedenge nach Bornal und biwakierten abends bei Jauche, wo wir uns auch am 17. August noch aufhielten. Unser Kommandeur, Herr Major v. Zieten, dankte hier dem Regiment für seine vorzügliche Haltung während der letzten 14 Tage. Noch während der Nacht brachen wir unser Biwak ab und rückten nach Bomal, wo wir in den trüben Morgenstunden eintrafen. Im Laufe des Tages kehrten wir nach Jauche zurück und marschierten wir von hier am 19. August früh über St. Germain nach Petit Leez. Unterwegs trafen wir einen unserer Flieger, welcher von einer Aufklärungsfahrt zurückkehrte und uns an langem Nationalwimpel eine Meldung abwarf. Am 20. August marschierten wir über Gembloux bis Sombresse, und setzten am 21. August unseren Vormarsch fort über Marbois, Avelines, Quatre Bras, Nonquieres, Henripont bis Braine le Comte, wo wir Biwak bezogen. Hier erreichte uns jubelnd begrüßt die erste Post aus der Heimat. Auch für mich waren zwei liebe Briefe dabei. Beim Schein einer schwachen Laterne, auf den Knien schreibend, habe ich sie gleich beantwortet. Es war für mich eine herrliche Stunde, in tiefer Stille, rings um mich her die schlafenden Kameraden, heimliche Zwiesprache mit der Heimat zu halten. MIt neuer Kraft im Herzen legte ich mich später zum equickenden kurzen Schlummer nieder, den Sattel wie so oft als Kopfkissen benutzend.
  8. The remains of a WW2 Luftschutzbunker at the corner of Hogrevestrasse and Wendemuthstrasse in Hamburg-Wandsbek. The bunker was never quite completed and over 40 people took shelter here on the night of the airraids in July 1943. A direct hit entirely destroyed the bunker and all within. The remains of the bunker were still clearly visible until the early 1970s in the form of a high mound of rubble, as this was an enormous bunker. Later the ruins were covered over with earth and trees and flowers planted. This is how it looks today, a plaque in memory of the those within the bunker was errected in the mid 1990s. Photos from 5. March 2017 A list of those who died in the bunker: SCHMIDT, Elli Anna Helene, geb. PUMP 11.01.1914 Reetwischfeld Kr.Stormarn 28.07.1943 ca 1.40 Uhr Ehefrau; verh. mit dem Bahnunterhaltungsarbeiter Paul SCHMIDT BAUMGARTEN, Helga Emma Alma, geb. MANSHARDT 09.01.1920 Wandsbek 28.07.1943 Frdh. Hinschenfelde; Schmüserstr.14a; Vater Otto Friedrich MANSHARDT, Mutter Martha Johanna MANSHARDT geb. SIEMERS; verh. mit Motorenschlosser Ernst Wilhelm BAUMGARTEN, 812.03.1938 Wandsbek. BAUMGARTEN, Uwe Ernst Otto 26.05.1938 Hamburg 28.07.1943 Frdh. Hinschenfelde; Schmüserstr.14a BOCK, Anni Helene Marie, geb. BEHN 08.01.1915 Wandsbek 28.07.1943 Frdh. Hinschenfelde; Feldstraße 88; verh. mit Elektriker Paul Christian BOCK CZAKOWSKI, Franz Paul 01.08.1877 Lonken Kreis Bütow 28.07.1943 Schuhmacher; Feldstraße 83 CZAKOWSKI, Minna Dorothea geb. KOOPS 25.01.1885 Schulendorf 28.07.1943 ca 1.30 Uhr Feldstraße 83 DICKHÄUSER, Elli Emmy Minna geb. DOMINIAN 06.09.1899 Hamburg 28.07.1943 ca 2.00 Uhr Rödingsmarkt 65 DOMINIAN, Ina Frieda Catharina geb. KAHL 17.06.1876 Bramfeld 28.07.1943 ca 2.00 Uhr Mittelstraße 13 DÜHREN Julius Theodor Fritz 19.10.1869 Wandsbek 28.07.1943 Kaufmann; Mittelstraße 9 DÜHREN, Olga Catharina Wilhelmine 20.01.1871 Wandsbek 28.07.1943 Ehefrau; Mittelstraße 9 FALK, Irma Frieda, geb. ALEX gesch. ROTHER 08.01.1895 Dresden 28.07.1943 Reinemachefrau; neuapostolisch; Mittelstraße 8; verh. gewesen mit Rentner Christoph Christian FALK, Hamburg-Wandsbek HETTINGER, Friederike Auguste geb. TIMM 15.05.1877 Pinneberg 28.07.1943 ca 1.40 Uhr Ehefrau; Mittelstraße 6 HETTINGER, Gustav Adolf 04.11.1873 Heilbronn 28.07.1943 ca 1.40 Uhr Steindrucker; Mittelstraße 6 HILDEBRANDT, Irmgard Auguste 06.04.1928 Wandsbek 28.07.1943 Schülerin; Mutter: Herta Amanda HILDEBRANDT geb. SOLTAU HOGREVE, Andreas Karl Dieter 03.01.1934 Hamburg 28.07.1943 Schüler; Schmüserstraße 16a; Vater: Andreas Paul Willi HOGREVE HOGREVE, Andreas Paul Willi 04.04.1903 Wandsbek 28.07.1943 Dreher; Schmüserstraße 16a; verh. Emma Dorothea Erna HOGREVE geb. RIECKEN HOGREVE, Emma Dorothea Erna geb. RIECKEN 16.08.1909 Wandsbek 28.07.1943 Ehefrau; Schmüserstraße 16a; verh. Andreas Paul Willi HOGREVE HOGREVE, Heidi Ursel Martha 31.03.1937 Hamburg 28.07.1943 Schmüserstraße 16a; Vater: Andreas Paul Willi HOGREVE JENFELDT, Käthe Frieda Anna geb. WOHLERS 09.09.1912 Wandsbek 28.07.1943 Ehefrau; Amandastraße 27; verh. Otto Karl JENFELDT JENFELDT, Peter Walter Herbert 13.01.1943 Wandsbek 28.07.1943 Amandastraße 27; Vater: Otto Karl JENFELDT KROLL, Heike 17.04.1943 Hmb.-Wandsbek 28.07.1943 Vater: Autoschlosser Helmut Max KROLL, Mutter: Ingeborg Erika Hermine KROLL geb. SCHOENFELD LEHMKUHL, Gerda Helga 15.12.1937 Hamburg 28.07.1943 Mittelstraße 20 LEHMKUHL, Gretchen Johanna Catharina geb. GRODD 14.03.1905 Wandsbek 28.07.1943 Mittelstraße 20 LEHMKUHL, Gustav Julius 01.09.1907 Hamburg 28.07.1943 Schneider; Mittelstraße 20; verh. Gretchen Johanna Catharina LEHMKUHL geb. GRODD LEHMKUHL, Ilse Gunda 09.02.1943 Wandsbek 28.07.1943 Mittelstraße 20 LEHMKUHL, Ursula Renate 02.10.1941 Wandsbek 28.07.1943 Mittelstraße 20 MANSHARDT, Martha Johanna, geb. SIEMERS 19.08.1892 Wandsbek 28.07.1943 Frdh. Hinschenfelde: Ehefrau; Schmüserstr.14a MANSHARDT, Otto Friedrich 16.03.1894 Wandsbek 28.07.1943 ca 1.30 Uhr Frdh. Hinschenfelde; Meister; Schmüserstr.14a MEYER, Meta Maria 14.09.1893 Hamdingen Krs. Pinneberg 28.07.1943 Ehefrau; Schultzstraße 12, MEYER, Otto Albert Ludwig 28.06.1879 Wussow Krs. Randow 28.07.1943 Eisendreher; Schultzstraße 12 PATZIG, Bertha Auguste Luise 04.02.1885 Eutin 28.07.1943 Schultzstraße 12; („Verbrennungen 4. Grades“); geborene ROHDE PATZIG, Robert Oskar 07.05.1879 Jöhstadt bei Annaberg 28.07.1943 Schultzstraße 12 RÖHRS, Edith 18.08.1931 Wandsbek 28.07.1943 Schmüserstraße 12; („Verbrennungen 4. Grades“); Vater: Hans Heinrich August RÖHRS RÖHRS, Hans Heinrich August 11.11.1908 Hamburg 28.07.1943 Feinmechaniker; Schmüserstraße 12; verh. Emmi Minna Johanna RÖHRS geb. CASPAR SCHMIDT, Günter Hermann 10.01.1941 Hmb.-Wandsbek 28.07.1943 ca 1.40 Uhr Vater: Paul SCHMIDT; Mutter: Elli Anna Helene geb. PUMP SCHMIDT, Lotte Irma 11.09.1938 Hmb.-Wandsbek 28.07.1943 ca 1.40 Uhr Vater: Paul SCHMIDT; Mutter: Elli Anna Helene geb. PUMP SOLTAU, Amanda Auguste Berta, geb. SELHORN 08.06.1875 Wandsbek 28.07.1943 ca 1.40 Uhr Rentnerin; verh. mit Straßenbahnschaffner Hinrich Jochim Jacob SOLTAU STUHR, Arnold Rudolf Gerhard 21.11.1913 Wandsbek 28.07.1943 Klempner; Schmüserstraße 15a; ruht auf der Kriegsgräberstätte in Hamburg-Tonndorf, Block ZF- Reihe ZG Grab 40 STUHR, Heike 25.05.1943 Hamburg- Wandsbek 28.07.1943 Schmüserstraße 15a; ruht auf der Kriegsgräberstätte in Hamburg-Tonndorf, Block ZF- Reihe ZG Grab 40 STUHR, Käthe Lisbeth 28.05.1920 Wandsbek 28.07.1943 Ehefrau; Schmüserstraße 15a; ruht auf der Kriegsgräberstätte in Hamburg-Tonndorf, Block ZF- Reihe ZG Grab 40 STUHR, Marion Christa 02.04.1939 Hamburg- Wandsbek 28.07.1943 ca 1.30 Uhr Schmüserstraße 15a; ruht auf der Kriegsgräberstätte in Hamburg-Tonndorf, Block ZF- Reihe ZG Grab 40 VOLTMER, Anna Helene, geb. KELLING 02.01.1895 Bevern/ Pinneberg 28.07.1943 ca 1.40 Uhr Ehefrau, Hamburg-Altona, Holstenstraße 20; Vater: Hinrich KELLING; Mutter: Elsabe Metta KELLING geb. BOCK; verh. mit Arbeiter Heinrich VOLTMER; 8 08.11.1919 Wandsbek VOLTMER, Heinrich 03.01.1890 Ostmoorende Kr.York 28.07.1943 ca 1.40 Uhr Arbeiter; Hamburg-Altona, Holstenstraße 20; Vater: Peter Johannes VOLTMER; Mutter: Katharina VOLTMER geb. FELDMANN; verh. mit Anna Helene VOLTMER geb. KELLING VOLTMER, Hermann Hinrich 04.02.1923 Altona 28.07.1943 ca 1.40 Uhr Kaufm. Angestellter; nicht verh.; Vater: Hinrich VOLTMER; Mutter: Anna Helene VOLTMER geb. KELLING WOHLERS, Friederike Caroline Emma geb. VOIGT 02.05.1884 Wandsbek 28.07.1943 Ehefrau; Feldstraße 83 In blauer Schrift Ergänzungen aus www.volksbund.de/graebersuche
  9. Wandsbek - Bovestrasse In front of the school in the Bovestrasse in Wandsbek is an unusual bronze equestrian statue. It commemorates the days when warlike tribes from the steppes of Eastern Europe and Asia threatened the whole of Europe. These feared warriors were the Huns. They were barbaric, ruthless and fierce and defeated and destroyed every European army that stood in their way. In the year 1241 the Battle of Liegnitz (Wahlstatt) took place when hordes of Huns clashed with German, Polish and HUngarian knights. The knights were outclassed, too heavy, unmanoevrable, and the arrows of the Huns penetrated the European armour. The battle was lost by the Christian Europeans and Duke Heinrich of Silesia fell in the battle. His head was cut off by the Huns and put on a lance before the gates of the city of Liegnitz, which however, did not surrender. By a stroke of luck, the Hunnish-Mongolian Khan took ill and died, so that the Huns did not take advantage of their victory, and returned home. The bronze was made by Oskar Erich Hösel in 1929. It was unfortunate, that Kaiser Wilhelm addressed his embarking troops on the eve of the China war 1900/01, gave his famous "Hunnenrede", in which he drew comparisons with the ancient Huns, which caused a sensation in the international press at the time, and which brought about the insulting term of "Hun" as a synonym for a German during WW1. See also historic Daily Telegraph interview with the Kaiser in later years (1908).
  10. Uniform accessories for an officer of Husaren-Regiment 15: Officer's cap, worn by Major Freiherr von Tettau. Säbeltasche, yellow cloth, silver braid, red maroquin leather, hangers of patent leather with fire-gilded bronze fittings. Bandelier and Kartuschkasten with crowned FWR monogram. The bandelier is backed in blue uniform cloth as per the Attila, with silver brocade and silver plated fittings. Worn from the left shoulder to the right hip - the buckle to the rear. The Säbeltasche is in need of some restoration, yellow cloth is faded, the braid has at some time been overpainted with silverbronze, which requires carefull removal. All extremely rare items. See also previous articles about Husaren-Regiment 15
  11. Two early or pre-war photos of Oberfeldwebel Hermann Riedel from Wandsbek. He was the husband of the proprietress of Fotoatelier Mercedes Riedel in the Feldstrasse in Wandsbek (now Walddörfer Strasse). He was Oberfeldwebel of the Reserve in Infanterie-Regiment 69 in Wandsbek, and ended the war as Stabsfeldwebel. He had served in WW1 from the very start with Infanterie-Regiment Bremen No.75 and also several other regiments. He got the Iron Cross 2nd class 1914, the Bremer Hanseatenkreuz and the black wound badge. In WW2 he was awarded the KVK 2nd class in 1941 and the 1st class on 20. April 1945 from Führerhauptquartier. These photos were taken by his wife in her foto studio at home. These photos I received from the daughter. Further photos show grave and decorations as worn by Oberfeldwebel Riedel.
  12. Here are two studio photos I was given from the archive of Foto Atelier Mercedes Riedel in Wandsbek. These are postwar photos of British troops of the occupation force around Hamburg. They are from the R.E.M.E. and had their encampments in nissen huts etc. on Wandsbek's Feldstrasse (now Walddörfer Strasse). They are wearing some special unit badge which I can't make out. They had their group photos taken in the studio in the private house of Mercedes Riedel. In order to photograph the officers, who were accomodated in a large stately villa in Wandsbek-Marienthal, she was one day taken by motor transport to that place. The neighbours were all very curious and thought she had been arrested. That was not the case, and she recieved all film material from the British Forces, as there was absolutely nothing more to be had postwar, everything was in shortage, and hunger was reality. If anyone has any information on this force of occupation in postwar Wandsbek or Hamburg, I would be very interested to hear.
  13. Situated opposite the entrance to Wandsbek's Eichtalpark is a large boulder (Findling) with a bronze plaque commemorating Generalfeldmarschall Helmuth Graf von Moltke, 1800-1891, Chief of the Prussian General Staff, whose brilliant organisation in the wars of 1866 and 1870/71 led to victory. Illustrations depict the memorial in it's present state and position opposite the entrance to the Eichtalpark on the Ahrensburger Strasse. The gates of the park are mounted with two stone sphinx statutes, which formerly decorated the driveway to former Wandsbek Castle, demolished after 1848. Moltke was born in Parchim, but owned a modest house in the Kattunbleichen 1 in Wandsbek, which was demolished in 1950.
  14. Here are some illustrations of the original regimental standard of Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) No. 15 stationed in Wandsbek until it's dissolution in early 1919. The first picture is an artist's impression from a period or later illustration. The photos following are from an auction catalogue dating from April 1999. The standard had disappeared at the end of the war from it's last known place in the Town Hall in Altona. An officer had, on his own initiative, removed this and all other standards of the IX. Armee Korps and secretly hidden them. Only after his death, were the standards and flags discovered, and some of which turned up at this auction. At the time, the flag cloths were removed from the flagpole, along with all parts such as the rings and commemorative nails and the spearpoint, etc. The wooden poles (flagstaff) have not been preserved (Fahnenstock). The flag appeared in the auction, together with the long streamer ribbon (Fahnenbänder) with bars, awarded in 1895 for the battle honours of the regiment. Another commemorative ribbon streamer, along with the spear point and the Fahnenring with HR.15 were absent. The Fahnenring turned up many years later at the same auction house, but I believe was acquired by a different bidder. The standard is presently in a private museum devoted solely to the history of the Prussian Husar Regiments somewhere in the state of Brandenburg, and is open to the public. A further illustration shows the original ribbon streamer with the many bars for the battle honours (item far right) and the next shows an example of a Fahnenring and Fahnenspitze (point). The starting price for this was DM 32.500,- The catalogue describes the Standard as following: Standarte des... (as designated).......Linien-Muster 1867, schwarze Seide mit weissen Eckkeilen, bunte Stickerei. Im Mittelstück, fliegender Adler mit Bandeau "Pro Gloria et Patria", darüber Krone. Ecknamenszüge mit gekrönter Chiffre "FWR" (damals ein historischer Fehler). Silberne Fransen, etwas gedunkelt. Größe des Tuches: 45 x 44 cm, die Fransen 30 mm, dazu der Umschlag. Das Regiment wurde errichtet am 27.September 1866 zum 30.Oktober 1866, Standarte verliehen am 24.Juni 1867, genagelt und geweiht in Berlin am 3.Juli 1867, übergeben in Düsseldorf am 7.Juli 1867. Dazu: Band der Kriegsdenkmünze 1870/71 mit 15 Gefechsspangen: Spicheren, Colombey-Nouilly, Gravelotte-St.Privat, Metz, Diedenhofen, Mezières, Longwy, Rimogne u.Tromblois, Belair u. St.Mont la Villette, Rocroy, Bugnières u.Marac, Langres, Brennes u.Bourg, Chaffois, Sombacourt. Komplett mit Aufhängung und Endquaste. Das oben beschriebene Standartenmuster ist für mehrere Kavallerie-Regimenter gültig, durch das hier bieligende Band der KDM 1870/71 mit aufgesetzten Gefechtsspangen ist die Zuordnung jedoch eindeutig.
  15. Situated in the old churchyard of the Christuskirche in Wandsbek Markt is an obelisk as a memorial to those of the town of Wandsbek, who fell in the War of 1870/1. The memorial has suffered several times from graffiti, and has been re-cleaned, which does not improve tne condition of it's substance. The memorial is of sandstone, the plaques of white marble Buried in this churchyard is also Matthias Claudius (+1815) and his wife Rebecca. Claudius was probably the most well.known North German writer, poet and chronist of his time, associated with the "Wandsbecker Bothe" His most popular poem was "Der Mond ist aufgegangen..." Pictures of the church and the war memorial. Photo of grave of Matthias and Rebecca Claudius, under conservation Photo of the Mausoleum of Graf von Schimmelmann, dating from around 1792. Apart from this, there is also the grave of the Danish General-Lieutenant Friedrich Philipp Victor von Moltke (1768-1845), who was the father of the Prussian Field Marshall Helmut Karl Bernhard von Moltke (+1891), and a memorial plaque for Helmut James Graf von Moltke (*11.3.1907 Kreisau in Schlesien; †23.7.1944 Berlin-Plötzensee), a member of the "Kreisauer Kreis", executed for his involvement in the bomb plot against Adolf Hitler.
  16. This is a unique item, a peaked cap in peacetime quality from the last staff officer in 1914 of Husaren-Regiment 15 - it was worn by Major Freiherr von Tettau. Inside the fine white silk lining is a faded gold embossed monogram T under a baron's coronet, which exclusively identifies this as such. It came from an old and extensive collection, auctioned off a couple of years ago from the estate of the collector, who owned a private museum devoted solely to the cavalry regiments of the "old army". The cap is of fine dark blue cloth, the band is lemon yellow, both edges piped in white, the crown piping also white. Complete with the officers cockades, Prussia and Reich. The cap shows very little wear and is of finest private purchase quality.
  17. Shown is a pre-war set of stitch-in shoulder straps for an Oberfeldwebel of Infanterie-Regiment 69 in Wandsbek. Curiously, the Tresse is of the pattern not normally seen on later army collars and shoulder pieces. This is of the older pattern known as "linierte Tresse", as opposed to the other pattern known as "gemusterte" or "faconnierte" Tresse. These straps were probably worn on the old pattern piped tunic with pockets. Oberfeldwebel Hermann Riedel also served in this regiment.
  18. Husar Gustav Ostendorff des Preußischen Husaren-Regiments Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15 in Wandsbeck near by Hamburg - pictures attached Here is another item of interest worth seeing. It is a photo taken in Summer 1914 of Husar Gustav Ostendorff of above-named regiment. Prussia had 16 line Husar regiments and the Leib-Garde-Husaren-Regt. in Potsdam. The regiment indicated had only a brief history, being raised in 1867 in the newly won territories after the successful war of 1866. It was afterwards renamed "Hannoversches Husaren-Regt.Nr.15" - but never stood on Hanoverian soil. At first in Düsseldorf, later transferred to Wandsbek and Itzehoe/Holstein. In 1898 the regiment was retitled after its new honorary commander, Queeem Wilhelmima of the Netherlands. In 1899 it received honorary battle honours of the campaigns of 1799-1815 in honour of it's Hanoverian predecessor The Royal Hanoverian Hussar Regt. "Königin", which had been disbanded in 1866 after Hannover was dissovled and annexed by Prussia. This was a reconciation attempt by Kaiser Wilhelm II with his newly won Hanoverian "subjects", many of whom had anti-Prussian sentiments and a dislike of Prussia. Old resentments grafually faded and most Hanoverians eventually accepted being a province of the Kingdom of Prussia. The picture shows Gustav Ostendorff from Oldenburg just before the outbreak of WW1, and the stable buildings and riding field in the background can be still recognised, and are partly preserved, being converted into private appartments and a shoppiing centre (the Reithalle). Ostendorff eventually reached the rank of Wachtmeister, and can be seen wearing the almost full regalia of the regiment, missing is only the sabretache. The tunic was dark blue with white braid and silver fittings. The shoulder cords bore the crowned monogram of Queen Wilhelmina of the Netherlands, a gothic "W". The fur busby had a lemon yellow kolpak and the white metal scroll bore the additional battle honours: Waterloo, Peninsula, El-Bodon, Barossa, which was unique to that regiment. Any militaria from this regiment can be considered extremely rare. There is a small town museum in Wandsbek, which has a small section dedicated to the short history of its regiment, along with an archive with details of its history. The sister regiment, No.16 with which it formed a joint brigade in the IX.Army Korps, was stationed in Schleswig. Opposite the former barracks in Wandsbek is the memorial with all the names of those of the regiment who lost their lives in the great war. It is also dedicated to Reserve-Husaren-Regiment No.6, which was raised by the parent regiment in 1914/15. Few details are known of latter formation. After the war, the regiment was quickly disbanded (1919). Some of its members served in the Freikorps and in the postwar troubles 1918/20. The tradition of the regiment was upkept by Reiter-Regiment 14, A-Squadron in Ludwigslust. The regimental standard was lost for many years in 1945, later turning up at an auction in southern Germany. It is now in a private collection.
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